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Lemgo aus Carstens Sicht

ein kleiner Anfang

Warum Handball? Und warum Lemgo?


Ich habe im Fernsehen schon immer gerne Handball geguckt und auch im Kinderzimmer mit einem kleinen Stoffball geübt. Mein erstes Handballspiel "live" war aber erst mit 15 oder 16 Jahren in der Lemgoer Lüttfeldhalle. Vorher wusste ich zwar, dass es einen lippischen Erstligisten gab, aber ich war mehr an Grosswallstadt interessiert... Und Handball lag in meiner Gunst klar hinter Fussball zurück.


In Lemgo hat mich aber sofort die Atmosphäre fasziniert. Das war irgendwie dichter als im Fussballstadion. Ausserdem wirkte das Spiel live auf einmal viel schneller als im Fernseher...


Ich war im ersten Lemgo-Jahr allerdings nur 4 oder 5 mal dabei. Ab dem nächsten Jahr wurde ich dann zum Dauergucker.

Seit dem hat der TBV Lemgo eine tolle Entwicklung mitgemacht. Besonders gefallen hat mir dabei, dass der Verein nicht wie andere versuchte, mit einem Schlag berühmt zu werden, sondern einen langsamen Aufbau unternahm. Zu Anfang war Lemgo eine Mittelfeldmannschaft. Und steigerte sich dann Jahr für Jahr, bis man sich in der Spitzengruppe festsetzte.

"Helden"

Eigentlich betrachte ich den Handball etwas nüchterner als andere: die Spieler sind ganz normale Menschen, die halt einen ungewöhnlichen Beruf haben. Hier kommt aber trotzdem mal ne Auflistung von Leuten, die mir besonders viel Spass bereitet haben. Ich bleibe hier erstmal bei Lemgoern, vielleicht komme ich irgendwann dazu, zu jedem was zu schreiben - und danach kommen auch Leute wie Stefan Hecker oder Kurt Klühspieß zu ihrem Recht...

Laszlo Marosi: mein absoluter Lieblingsspieler. Ein unheimlicher fairer Spieler, und ein Handballvirtuose. Er hat es nie mit Kraft versucht, er war einfach schnell, gewandt.

Volker Zerbe: Er schafft es auf jeden Fall in die Top 2... Ich glaube, er war immer trotz vieler Erfolge einer der unterschätztesten deutschen Spieler. In der Abwehr Weltklasse, im Angriff für viele wahrscheinlich irritierend: die meisten Spieler mit 2,11m Körpergrösse sind Shooter - d.h. Leute, die häufig draufballern. Zerbe hingegen war immer Mitspieler und glänzte mit tollen Anspielen z.B. an den Kreis. Dafür machte er dann auch "nur" seine (durchschnittlich) 3,8 Tore pro Spiel... Für mich war er damit allerdings auch ein guter Angriffsspieler.
Ausserdem ist beeindruckend, dass er 20 Jahre lang beim gleichen Verein gespielt hat und mit ihm gewachsen ist. Zerbe wurde Top-Spieler, der TBV ein Top-Verein.
Ein sehr schönes Interview mit ihm ist auf der TBV-Seite zu finden.

Die Handball-Partie, die mir am meisten Spass machte, gleichzeitig aber auch die grössten Emotionen weckte, war erstaunlicherweise das Zerbe-Abschiedsspiel. Arne Eppers

Lutz Grosser

Jens Lause

Frank Ziegler

Jörg Krewinkel

Daniel Stephan

Achim Schürmann

Alexander Koke

Fynn Holpert

Blacky Schwarzer

Lemgokarte 04/05 Marc Baumgartner

Ulf Ganschow

Eddy Franke

Staffan Olsson: Hoffe,ich habe den überhaupt richtig geschrieben. Den habe ich mal eingemogelt, der hat nie bei Lemgo gespielt. Er war trotzdem einer meiner Lieblingsspieler. Ein grosser Kämpfer und Stratege im Rückraum, außerdem hatte er lange Haare.

Erinnerungen

gegen Essen: Sensationell lag Lemgo 9 Tore zur Pause vorne. Am Ende wurde es noch eng (nur noch 2 Tore), aber der Sieg wurde eingefahren. Es müsste das 25:23 in der Spielzeit 93/94 gewesen sein. Oder 21:19 1 Jahr vorher? Auf jeden Fall war Scholle Fraatz auf der Verliererseite dabei.

gegen Nettelstedt im Meisterjahr: zu Hause zur Pause 11:19. Mein Vater ist dann auch nach Hause gegangen. Und hat was verpasst. Lemgo gewann noch mit 36:30.

in Essen: die erste Meisterschaft

gegen Bad Schwartau: 5 hinten zur Pause

Marosi: bei einem Gegenstoss auf der rechten Seite am Arm festgehalten, drehte er sich um die eigene Achse und verwandelte mit einen Rückhandwurf aus mindestens 10 Metern... Ein anderes Mal flog er (geschubst) gerade über die linke Torauslinie, warf aber noch ... und traf.

Weiteres von mir zum TBV

Ein paar Links


Diese Seite wurde zuletzt geändert am 04.06.06 von Carsten Thurau