"X hat Scheiße gebaut", wobei X der Name eines Spielers war. Und die Leute meinten auch den Spieler, nicht den Charakter. Gut, aus meiner Sicht hatte der Charakter in der Situation ziemlich dumm reagiert (er ist nun mal sehr stolz). Aber die nachträgliche Analyse aller möglichen Leute (natürlich nur, solange der Spieler nicht da war), wie Scheiße das doch war, ging mir echt auf die Nerven. Das war doch Charakterspiel!
"Ihr hättet das nicht tun dürfen!" Was war los? Es gab ein Ritual von ungefähr 20 Kultisten (NSC). Die SCs (ungefähr 10 oder 12 Bewaffnete) stürmten, obwohl schon schwer angeschlagen, in das Ritual hinein. Und bekamen ihre Niederlage, hätten nach erstem Plotplan (der durch die NSCs abgewandelt wurde) alle sterben müssen (so kam es zu einigen dauerhaften Schäden). Der Fehler lag für mich bei der SL und einer häufig anzutreffenden Betriebsblindheit: Sie dachten gar nicht daran, daß die Charaktere reinstürmen würden. Nachher erklärte ein NSC in fortgeschrittener Stunde, wie blöd die SCs doch wären, und daß sie das doch niemals hätten machen dürfen. Warum nicht? Es sind heldenhafte Ritter daruntergewesen, die ihr Leben für das Gute geben wollten; und Angesichts der Übermacht teilweise sogar mit dem Leben abgeschlossen hatte. Es war heldenhaft, und gutes Charakterspiel - auch wenn der normale Mensch von heute fragen würde: "Wer ist denn so doof..." Darin besteht aber Charakterspiel: nicht das zu machen, was man normalerweise machen würde.
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