Bekannt ist vielleicht, dass es ein deutsches drittes Programm gab, das die Sendung nicht ausstrahlte. Wegen pädagogischen Bedenken und Angst vor „kultureller Überfremdung“ deutscher Kinder. Oder kurz zusammengefasst: „Mia haben keine Neger nicht.“ Und kein Prekariat.
Was viel weniger bekannt ist: wie Bayern den Widerstand aufgab. Sogar mit erstaunlichen Aussagen wie der, dass der Erfolg in den anderen Sendern die pädagogischen Bedenken teilweise zerstreut hätte. Oder anders gesagt: wenn es erfolgreich ist, dann verzichten wir auch auf Pädagogik…
Und das sagt glaube ich viel über damaligen Programmverantwortlichen.
Physik für den Heimgebrauch: Bekannt ist, dass Masse auf Zeit wirkt. Dadurch ist das Innere der Erde 2,49 Jahre jünger als das Äußere.
Tatsächlich kann man den Effekt auch im Hausversuch nachvollziehen. Wenn die Waschmaschine 7 Minuten anzeigt, man geht dann nach oben und kehrt nach 20 Minuten wieder, dann zeigt sie 4 Minuten an. Weil durch das Schleudern die Masse in der Waschmaschine so riesig ist.
„Unser Dorf soll schöner werden.“ Kann auch heißen: „Ich zieh aus“
Bei allen traurigen News über Trump sollte man nicht übersehen, dass Jens Spahn ähnliche Träume hat. So Ziele wie ein rechtskonservativ geprägtes öffentliches Fernsehen oder Einsichten wie „die Linken wollen das System stürzen“ sollten aufhorchen lassen, während gleichzeitig bei uns die Rechten sehr offensiv versuchen, das System zu stürzen, und die CDU schon lange es geschafft hat, dass System auszunutzen und zu hintergehen – Dutzende von ungestraften Korruptionsaffären von Unionspolitikern zeigen das recht eindeutig. Und da kommen wir dann auch schon wieder zu Spahn zurück…
Wahlkampf in NRW: „Kempen soll besser bleiben.“ Finde ich auch gut, wenn Kempen bleibt. Wenn Dörfer einfach weggehen, ist das immer blöd.
Wenn man beim Lesen desD&D Spielerhandbuchs kurz überlegt, warum der Barbar in der neuen Stufe 3 statt 2 Kampfgeräusche hat (“vermutlich Urgs neben Uaaah und Aargh”) oder bei Sherlock Holmes Kriminalkabinett “Microsoft Holmes” vorliest, sollte man mal Pause machen.
Wenn heute Donald Trump den Friedensnobelpreis kriegen würde – würde das nicht das Ende für den Friedensnobelpreis?
Gucken wir mal in die Vergangenheit…
Arafat bekam den Preis, obwohl er die Friedensverhandlungen (als Terroristenführer) mit Israel eher dafür sorgte, dass er nicht zu kurz kam.
Barack Obama bekam dem Preis für – ich glaube, das weiß er selbst nicht.
Henry Kissinger bekam den Preis für die gar nicht erfolgte Beendigung eines Krieges, den er mit begonnen hatte. Auch der Friedensnobelpreis hielt ihn nicht davon ab, in einem anderen Land ohne Kriegserklärung Bomben abwerfen zu lassen und Militärdiktaturen in Lateinamerika gegen ihr eigenes Volk zu unterstützen.
Ich bin mir nicht sicher, ob da irgendwas beschädigt werden könnte…
Stelle mir immer vor, dass die muslimischen aber nicht im Koran enthaltenen 72 Jungfrauen tatsächlich Jungfrauen im heutigen Sinne sind… Dann steht der geneigte Selbstmordattentäter vor einem Haufen kreischender Teenagermädchen, 42 jährigen männlichen Gamern und ner Menge Incels. Die Hölle gibt es doch…
Merz zum VAR beim Fussball:
«Ich hätte nix dagegen, wenn man ihn wieder abschafft und auf die Entscheidungen von Schiedsrichtern vertraut.“
Tatsächlich ist das ein typischer Merz, da er überhaupt nicht verstanden hat, was diese technische Einrichtung aus diesem Jahrhundert kann und wofür sie da ist.
Es ist für Menschen beispielsweise nicht möglich, in kniffligen Fällen eine Abseitsentscheidung richtig zu treffen. Bei einem 50m Pass muss der Linienrichter seine Augen zweiteilen, denn er muss ja genau den Augenblick sehen, wenn der Ball den Fuss verlässt und wie der annehmende Spieler und sein Gegenspieler mit ihren erlaubten Körperteilen (ohne Arm) zueinanderstehen – dazu noch häufig mit dem Manko, dass er gar nicht auf einer Linie mit dem Verteidiger und dem Angreifer steht. Der Linienrichter könnte das theoretisch hinkriegen mit extremen Schielen, wodurch er aber für die Verteidiger-Angreifer-Situation die Nötige 3D-Sicht verliert.
Anders gesagt: VAR kann dort helfen, wo der Mensch gar keine Chance hat.
Die Frage ist also nicht „vertraue ich dem Schiedsrichterteam“ sondern „will ich damit leben, dass das Schiedsrichterteam als Menschen gar nicht die Chance haben, alle Informationen zu bekommen“. Da ist vollkommen okay zu sagen: VAR hat mir zu viele Nachteile (z.B. Wartezeiten). Aber da sollte man schon bei sinnvollen Argumenten bleiben.
„Warum ist alles so verroht?“ Gute Frage in einem Land, in dem Gutmensch, Achtsamkeit, Woke Schimpfworte sind und selbst Kleinwagen mittlerweile aussehen wie Angriffswaffen.