„Man nimmt den Autofahrern was weg!“

„Man nimmt den Autofahrern was weg!“

Häufig wird dabei vergessen: Autoverkehr wurde in den 60ern zum Hauptfokus. Damals nahm man anderen etwas weg, um den Autofahrern etwas zu geben. Alleine das Recht, auf der Straße zu parken, beeinträchtigt schon andere – auch Nicht-Autofahrer. Und sorgt für Gefahrensituationen.

Ich würde da gerne etwas die Perspektive wechseln. Ich würde deswegen als ersten Schritt eher gucken „wenn ich jetzt nochmal bei 0 anfangen würde – wie würde ich das planen?“. Und dabei muss man auch akzeptieren, dass es an vielen Stellen – beispielsweise aus Geld- oder Platzmangel – einfach keine optimale Lösung gibt.

Und natürlich ist der zweite Schritt zu gucken, ob eine Veränderung, wie sie aus dem ersten Schritt folgt, vom Kosten-Nutzen-Faktor sinnvoll ist.

Was aber einfacher ist als Umstrukturierungsmaßnahmen: wenn die Verkehrsteilnehmer nicht einfach „wie verändert sich etwas im Vergleich zum Status Quo“ sondern „wie verändert sich etwas zum optimalen Zusammen-Straßenverkehr“ denken würden.