{"id":105,"date":"2013-11-25T20:15:00","date_gmt":"2013-11-25T20:15:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.palandun.de\/?p=105"},"modified":"2020-02-26T20:16:39","modified_gmt":"2020-02-26T20:16:39","slug":"der-drache-und-die-drei-aufgaben-von-luc-vanvlodorp","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.palandun.de\/index.php\/2013\/11\/25\/der-drache-und-die-drei-aufgaben-von-luc-vanvlodorp\/","title":{"rendered":"Der Drache und die drei Aufgaben (von Luc Vanvlodorp)"},"content":{"rendered":"\n<p>\nProlog <br>Es war einmal vor einer Zeit, die schon lange zur\u00fcck liegt. <br>Dort gab es noch Ritter, Drachen, B\u00fcrger, Schl\u00f6sser, Zauberschl\u00fcssel, Ringe \u2013 besondere Ringe. <br>Und davon will ich Euch erz\u00e4hlen. <\/p>\n\n\n\n<p>Ein Ring ging einst verloren. Ein Ring der sehr besonders war. Er war einer von f\u00fcnf. <br>Sie\n konnten unsichtbar machen. Aber wenn man sie zu oft trug, fing man an \nzu flackern. Das hei\u00dft, man konnte keinen der Ringe l\u00e4nger als zwei \nStunden hintereinander tragen. <\/p>\n\n\n\n<p>Und es geht los: <br>Zu dieser Zeit lebte ein Drache und der wollte alles Gold und darunter war auch dieser Ring. <br>Der\n Drache kam einst angeflogen und griff eine Burg an und pl\u00fcnderte. Er \ngriff mehrere Burgen an, er griff Schl\u00f6sser an, und einmal traf ihn ein \nSpeer an einer komischen Stelle. Der Drache floh. <br>Seit dem wissen \nwir, dass der Drache an dieser Stelle ein Schmerzensstelle hat. Aber \njeder Drache ist an mindestens einer Stelle t\u00f6dlich verwundbar. Das ist \nbewiesen. <br>Und unter dem, was er noch mitnehmen konnte, war ein Ring. <br>Er\n packte ihn zwischen seine Z\u00e4hne, und da man ihn am Finger tragen muss, \nwenn man unsichtbar werden will, klappte es nicht aber er flog davon. Er\n warf seine Beute auf einen riesigen Berg, eroberte eine andere Burg und\n legte sich dort nieder. Seit dem verlie\u00df er die Burg nie wieder. <br>Doch\n immer wieder kamen Ger\u00fcchte von dem gro\u00dfen Reichtum auf, den der Drache\n angeh\u00e4uft hatte. Man sagte, viele Ritter z\u00f6gen dorthin, manche \nschafften es nicht mal bis dort. Die, die es schafften, w\u00fcrden \nverbrannt. Dann wurde ein W\u00e4chter in die N\u00e4he der Burg gesetzt. Er war \ndazu da, die Leute davor zu retten, den Drachen zu jagen. Nur jemand der\n drei schwierige Aufgaben schafft, kann es \u00fcberhaupt mit dem Drachen \naufnehmen. <br>Der Drache k\u00fcmmerte sich nicht darum. Er dachte wohl, je \nweniger Ritter, desto weniger Essen, aber je weniger Ritter auch desto \nweniger Kampf. <br>\u201eAb und zu hole ich mir ein Schaf.\u201c, sagte er sich. <\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich\n waren diese Aufgaben sehr schwer, aber sie waren nicht so \nlebensgef\u00e4hrlich wie dem Drachen direkt gegen\u00fcber zu treten. Auch sagten\n die Ger\u00fcchte, wenn es jemand doch schaffte, briet ihn dann der Drache. <br>Falls\n jemand entkommen konnte, erz\u00e4hlte man: \u201eDer Drache ist schlimm, sehr \nschlimm. Und gro\u00df!\u201c Manchmal wurde gesagt, er w\u00e4re rot, manchmal er w\u00e4re\n gr\u00fcn. <br>Ein paar wenige sagten, er w\u00e4re gelb. Aber es war eine Art \nCham\u00e4lion Drache. Er konnte seine Farbe wechseln. Von knallrot zu \nknallgr\u00fcn zu knallgelb. <br>Vor seinen Krallen musste man sich in Acht \nnehmen, am gef\u00e4hrlichsten aber war sein Feuersto\u00df, den er mit gezieltem \nMund sogar um die Ecke schie\u00dfen konnte. <\/p>\n\n\n\n<p>Auch die beraubte K\u00f6nige hatten die Ger\u00fcchte geh\u00f6rt. <br>Und\n ein K\u00f6nig sagte: \u201eZuerst sollen Bauern gehen. Die kosten nichts. Die \nsollen die R\u00e4tsell\u00f6sungen bringen und die Ritter sollen den Rest \nerledigen.\u201c <br>Aber die Bauern schafften es meistens nicht, weil sie \nkaum Bildung hatten. Und so vergingen ungef\u00e4hr zehn Jahre. Da wurde ein \nKnabe geboren. Der Knabe wird noch sehr wichtig. Dieser Knabe war der \nSohn eines \u00e4lteren etwas verarmten Edelmannes. Er war nicht wirklich \nreich, aber auch nicht wirklich arm. Er war so das Mittelding zwischen \nBauer und Adeligem. Von diesen Leuten gab es in der Stadt viele. Viele \nRitter, S\u00f6hne starker Leute, die losgezogen waren und dabei auch ihr \nGeld verloren. Man wei\u00df nicht wie. <br>Der Junge wurde gut aufgezogen. \nEine ganze Zeit wusste er gar nicht, dass es den Drachen gab, dann h\u00f6rte\n er die Ger\u00fcchte. Er fragte seinen Vater und seine Mutter. Die Mutter \nsagte: \u201eJa, das stimmt. Diesen Drachen gibt es. Wir wollten nicht, dass \ndu davon erf\u00e4hrst, damit du nicht losziehst.\u201c Er sagte, ja, er wolle \nnicht losziehen, ehe er erwachsen w\u00e4re. Aber als er gerade erwachsen \nwar, mit 21, zog er doch aus, um den Drachen zu besiegen und den Schatz \nzu bekommen. <br>Er meldete sich beim K\u00f6nig. \u201eDu, du bist doch nur \u2013 \netwas h\u00f6her als ein Bauer oder so ein halber Edelmann.\u201c, sagte der \nK\u00f6nig. \u201eIch will es versuchen, gebt mir nur ein Schwert, eine leichte \nR\u00fcstung mit kurzen Pieksern dran, und das ist alles, was ich verlange.\u201c,\n antwortete der Junge. &#8211; \u201eGut, nun geh!\u201c <br>Er ging. Er nahm Essen mit \nund vier Leute. Die vier Leute waren seine besten Freunde. Keiner von \nihnen sollte aufs Spiel gesetzt werden. Alle von ihnen sollten zusammen \nhalten. Alle sollten etwas vom Schatz abbekommen. <br>Denn gesagt wurde \nauch, der der den Drachen t\u00f6tet, bekommt nur einen Teil des Schatzes. \nDer Rest sollte ordentlich unter allen Leuten, denen er geraubt wurde, \nverteilt werden. Und der Anteil, den der Drachent\u00f6ter bekommen sollte, \nwar ein Viertel. <br>Drei Wochen liefen sie durch W\u00e4lder und mussten \nauch einigen Feinden mit dem Schwert begegnen. Jeder hatte sich etwas \nanderes gew\u00fcnscht, doch jeder hatte auch ein Langschwert verlangt und \neine R\u00fcstung, die mit kurzen Stacheln gespickt war. <br>Einer hatte ein \nPferd und einen Sattel verlangt, ein weiterer hatte Handschuhe. Der \nJunge, von dem ich Euch am Anfang erz\u00e4hlt hab, hatte sich dann noch \neinen G\u00fcrtel gew\u00fcnscht mit einer ordentlichen Tasche und etwas zu essen \nnahm jeder mit von Zuhause doch er bekam das beste vom K\u00f6nig. So liefen \nsie. Schlie\u00dflich schafften sie es bis dorthin, wo die Burg des Drachen \nwar. <br>Sie sprachen mit dem W\u00e4chter. Der Mann sagte: <br>\u201eHalt! Ihr m\u00fcsst erst drei Aufgaben erledigen. Ich stelle Euch jetzt das R\u00e4tsel zu der ersten Aufgabe: <\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcnf\n M\u00e4nner musst Du haben, um dieses Ding zu drehen. F\u00fcnf T\u00fcrme hat\u00b4s, vom \nBerge kannst Du`s sehn. Gib acht: Zwanzig M\u00e4nner halten Wacht. <br>Denkt\n dr\u00fcber nach und kommt wieder, wenn ihr die L\u00f6sung wisst. Ist sie \nfalsch, m\u00fcsst Ihr umkehren. Ist sie richtig, k\u00f6nnt ihr es versuchen.\u201c <\/p>\n\n\n\n<p>Sie\n \u00fcberlegten lange. Sagte der erste: \u201eAlso f\u00fcnf Leute, fassen wir \nzusammen, was hat denn f\u00fcnf T\u00fcrme?\u201c Sagte ein anderer: \u201e Na gut, ein \nSchloss. Hier gibt es in der N\u00e4he ein Schloss. Das ist es \nwahrscheinlich.\u201c <br>Der Junge sagte aber: \u201eEs gibt hier in der N\u00e4he \nauch eine Burg. Und von zwanzig Leuten wird auch kein Schloss bewacht, \ndas ist viel spitzer, da passen ja gar nicht zwanzig Mann auf den \nWehrgang.\u201c <br>\u201eEine Burg! Na gut, wir sagen: Die Burg!\u201c, jubelten alle. Und so gingen sie zur\u00fcck. <br>\u201eNa?\u201c &#8211; \u201eDie Antwort lautet: Wir m\u00fcssen mit f\u00fcnf Leuten eine Burg erst\u00fcrmen.\u201c \u201c<br>Ja das stimmt. Hier ist Eure Ausr\u00fcstung: Ein Seil mit einem Kletterhaken.\u201c <br>\u201eOh. F\u00fcr jeden von uns eins.\u201c \u201e<br>Na dann fangt mal an. Die Burg am n\u00f6rdlichen Westwall m\u00fcsst Ihr nehmen.\u201c <br>Und\n so liefen sie los. Die Burg war gro\u00df und alt aber immer noch in \nHochbetrieb. Da rief der Junge: \u201eOh man, wir wissen doch gar nicht, wie \nwir ein Signal geben sollen.\u201c <br>Sie gingen zur\u00fcck und fragten: \u201eWie \ngeben wir denn ein Signal?\u201c Der W\u00e4chter sprach: \u201eIm h\u00f6chsten Turm gibt \nes einen Hebel. Wenn Ihr den zieht, bemerke ich das.\u201c &#8211; \u201eNa gut\u201c, sagten\n sie. &#8211; \u201eAlso: In die Burg in den Hauptturm. Und dann den Hebel ziehen, \ndas ist zu schaffen. Dann los. Let`s go!\u201c. <br>Sie kamen an die Burg. \u201eJeder von Euch nimmt einen Turm! Das ist am besten. <br>Schaltet\n die Wachen aus, bringt sie nicht um, schaltet sie nur aus.\u201c sagte der \nJunge, der am Anfang noch wichtig wurde. So machten sie es. Sie \nschalteten die Wachen auf dem Wehrgang ohne Probleme aus, denn sie \nhatten alle die Fechtkunst gut trainiert. \u201eWas jetzt?\u201c, fragte ein \nanderer. \u201eWir werfen die Seile dar\u00fcber, lassen sie verhaken, und \nschwingen uns hin\u00fcber.\u201c \u201eGute Idee\u201c,meinte ein Dritter. Sie kamen von \nallen Seiten auf die Burg. Kaum jemand bemerkte sie. Pl\u00f6tzlich sprangen \nWachen hervor. \u201eHaha! Jetzt haben wir Euch\u201c, br\u00fcllten die W\u00e4chter. Die \nSchwerter blitzten, als die Klingen gekreuzt wurden. Doch am Ende waren \ndie Wachen besiegt. <br>Die Helden kletterten den Turm hoch. \u201eWieso \nklettern wir denn den Turm hoch? &#8211; Da ist `ne Treppe!\u201c &#8211; \u201eDie wird \nbewacht!\u201c &#8211; \u201eMenno!\u201c <br>Und so fanden sie den Hebel. \u201eZieht an der \nStange: Eins, zwei drei! JETZT!\u201c Sie zogen den Hebel und Tatsache: Es \nging. Sie hatten es geschafft. \u201eSchnell zur\u00fcck, wir haben die erste \nAufgabe gel\u00f6st.\u201c <br>Jetzt zur zweiten Aufgabe. <br>\u201eNicht alle Sch\u00e4tze \nbestehen aus Gold. Nehmt ihn da, wo Ihr glaubt, ist er her. Da wo Ihr \nglaubt, liegt er.\u201c So taten sie es auch. Sie gingen sich beraten zum \nR\u00e4tsell\u00f6sen. Einer rief: \u201eNicht jeder Schatz ist aus Gold, Diamanten?\u201c &#8211;\n \u201eNein, er meinte keine Wertsachen.\u201c, sagte ein anderer. Dann schrie \neiner: \u201eSchatz, Schmatz, Prinzessinnen! Er meint `ne Prinzessin. Wir \nsollen uns `ne Prinzessin klauen.\u201c &#8211; \u201eNa super, wir machen jetzt eine \nEntf\u00fchrung!\u201c, rief ein weiterer &#8211; \u201eDavor war`s ein Einbruch, jetzt \nEntf\u00fchrung. Gut wir sagen Bescheid.\u201c Also sagten sie Bescheid. Und der \nW\u00e4chter antwortete: \u201eJa, das stimmt. Nun gut, Eure Ausr\u00fcstung ist ja das\n Kletterseil, aber weiterhin erhaltet Ihr noch f\u00fcnf Schilde.\u201c <br>Sie \nkletterten hinauf, alle f\u00fcnf und zogen sich hoch und hoch und hoch. Das \nwar gar nicht so leicht, denn diese W\u00e4nde waren glatter als zuvor. Ab \nund zu wurde auch ein Seil gekappt aber merkw\u00fcrdiger Weise f\u00fcgten sie \nsich wieder zusammen. Die Jungen blockierten Hiebe und schlugen die \nWachen nieder. So schafften sie es bis in die Kabine der Prinzessin. \nDoch da stand eine gro\u00dfe Leibwache \u201eHaben wir dich!\u201c Sie umzingelten den\n Leibw\u00e4chter und erledigten ihn. Dann verbanden sie der Prinzessin die \nAugen, den Mund, fesselten sie und nahmen sie mit. Sie gingen zur\u00fcck, \nkletterten runter und \u00fcbergaben sie dem W\u00e4chter. \u201eSo. Da haben Sie, was \nsie wollten. -Auf zur dritten Aufgabe.\u201c <\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAh, im Erdenfeuer, da \nwo`s entspringt, h\u00e4ngt golden das Ding, das Ihr sucht. Es \u00f6ffnet Euch \nSchl\u00f6sser ohne Turm und dann d\u00fcrft Ihr eintreten.\u201c <br>Sie \u00fcberlegten. \n\u201eDa wo das Feuer der Erde schl\u00e4ft&#8230; -Wir graben!\u201c, meinte der Gr\u00f6\u00dfte \nvon ihnen. \u201eNein, Idiot\u201c, sagte ein Zweiter- \u201eVulkan!\u201c &#8211; \u201eJa, Vulkan. \nEin feuerspeiender Berg!\u201c, rief der Kleinste &#8211; \u201eEin Schl\u00fcssel \u00f6ffnet \nSchl\u00f6sser, die keine T\u00fcrmchen haben.\u201c, fanden sie heraus. \u201eNa super, \neine Klettertour.\u201cDer W\u00e4chter sprach \u201eKletterseil, Schild und jeder von \nEuch erh\u00e4lt einen Ring bis auf einen. Diese Ringe machen unsichtbar. Der\n letzte Ring ging leider verloren, der liegt im Drachenschatz. Sucht \nEuch einen aus, der keinen Ring nimmt.\u201c Der Junge, der am Anfang noch \nwichtig wurde, sagte: \u201eGut, ich nehme keinen, aber nur, wenn ich in die \nMitte darf.\u201c &#8211; \u201eJa gut\u201c, meinten die anderen. Sie lie\u00dfen sich in den \nVulkan herunter. Da br\u00fcllte irgendwas. \u201eEine Bestie wohnt hier drin!\u201c &#8211; \n\u201eNa super. Und ich hab nicht mal `n Ring\u201c, sagte der Junge in der Mitte.\n \u201eAchtung, jetzt loslassen.\u201c Zisch! \u201eSchilde vorstrecken! Unsichtbare \nLeute Ringe anlegen!\u201c &#8211; \u201eSieht so aus, als w\u00e4rst Du allein\u201c, kicherte \neiner. -\u201cHaha, wo seid ihr denn?\u201c &#8211; \u201eHier!\u201c &#8211; \u201eJetzt, Schwerter raus!\u201c \n(Fauch, RADONG!) Es war eine gro\u00dfe Bestie, der die Jungs in das Maul \nsprangen. Es war noch kein Drache, es war noch nicht so gef\u00e4hrlich, aber\n es war ein gro\u00dfes Viech. Der Junge, der am Anfang noch wichtig werden \nsollte, stemmte seine mit kleinen Stacheln bespickte R\u00fcstung in die \nSeiten des Mauls. Die anderen rannten den Hals von innen runter. \u201eDa \nh\u00e4ngt der Schl\u00fcssel! Schnappt ihn Euch! Kappt das Band mit dem Schwert!\u201c\n Das taten sie auch. Sie nahmen den Schl\u00fcssel. \u201eWie jetzt rauf?\u201c &#8211; \u201eIch \nhab noch mein Kletterseil!\u201c, rief der, der nicht unsichtbar war. Er warf\n es hoch und sie zogen sich daran hoch. So kamen sie raus aus dem Maul. \nDoch hinter Ihnen her schoss ein Feuerball. \u201eSchilde fallen lassen!\u201c Die\n Schilde fielen alle gleichzeitig und so fielen sie genau, genau auf den\n Feuerball. Er wurde zur\u00fcck gelenkt und das Biest explodierte in einem \nlauten \u201eKadadadawusch Bam Boom. <\/p>\n\n\n\n<p>Alle Helden kletterten hoch aus \ndem Vulkan und sagten: \u201eHier ist ihr Schl\u00fcssel.\u201c Aber der W\u00e4chter \nwidersprach: \u201eNein! Das ist der Schl\u00fcssel zum Burg Tor, geht da rein, \nihr werdet an der T\u00fcr eine Halterung finden. Knackt sie, Ihr werdet \ndahinter eine verschlossen Vitrine finden, in der der letzte Ring ist \ndann seid ihr bereit, dem Drachen gegen\u00fcber zu treten.\u201c Ja, so taten sie\n das auch. Sie \u00f6ffneten das Schloss mit dem Schl\u00fcssel, lie\u00dfen ihn \nstecken und gingen hinein. Da fanden sie die Vitrine. Sie knackten sie \nmit ihrem Diebeswerkzeug und nahmen sich aus der Vitrine den Ring, jetzt\n waren sie unsichtbar, alle. Doch der Drache war nicht da. Da h\u00f6rten sie\n es hinter sich klicken. Jemand hatte eben die T\u00fcr abgeschlossen. <\/p>\n\n\n\n<p>\u201eHa\n ha ha, drauf reingefallen, drauf reingefallen. Keiner hat es je so weit\n geschafft, wie Ihr. Doch jetzt werdet Ihr es hier auch nicht mehr raus \nschaffen.\u201c &#8211; \u201eWas?\u201c \u201eAch, jetzt wei\u00df ich!\u201c, rief einer der Jungen. \u201eDer \nW\u00e4chter ist der Komplize vom Drachen. Wir haben ihm die Sachen \nverschafft, die er brauchte. Durch den Hebel hat sich ein gro\u00dfes Tor f\u00fcr\n ihn ge\u00f6ffnet. Wir haben die Bestie ausgeschaltet, die den Torschl\u00fcssel \nbewacht hat und jetzt kann der Drache in Ruhe wieder St\u00e4dte pl\u00fcndern.\u201c <br>Die\n Burg war in Wirklichkeit ein Gef\u00e4ngnis. \u201eAber wir haben die \nUnsichtbarkeitsringe.\u201c, sagte der Junge der am Anfang noch wichtig \nwerden sollte. \u201eWas sollen die uns denn helfen?\u201c \u201eNa, kann einer mich \nsehen?\u201c \u201eNein!\u201c \u201eKann einer mein Schwert sehen?\u201c \u201eNein!\u201c &#8211; \u201eKapiert Ihr \nes denn nicht? Wir gehen einfach hier raus und dann, wenn wir hier \nrauskommen, k\u00f6nnen wir den Drachen, ohne dass er uns wirklich sieht, \nausschalten.\u201c &#8211; \u201eStimmt, aber wie kommen wir hier raus?\u201c \u201eWir haben doch\n das Diebeswerkzeug. Wir knacken einfach das Schloss.\u201c -\u201eNa gut.\u201c Damit \nwaren alle einverstanden. <\/p>\n\n\n\n<p>So \u00f6ffneten sie das Schloss, es \ndauerte eine Weile. Doch nach einer halben Stunde kamen sie hinaus und \nsuchten nach dem Drachen. Da war er schon. Er flog \u00fcber sie hinweg. \n\u201eSpeer\u201c &#8211; zisch! \u201eUaaah\u201c &#8211; an der verwundbaren Stelle, am Schwanz \ngetroffen \u2013 genau in die Spitze. \u201eEr muss hier irgendwo landen!\u201c , rief \neiner der Jungen. \u201eEr konnte uns nicht sehen, aber den Speer hat er \ngesehen.\u201c \u201eJa, wenn es ihn trifft, sieht er die Waffen genau f\u00fcr eine \nSekunde. Das hei\u00dft, wir m\u00fcssen viel herumlaufen.\u201c Einer schlug gegen den\n Berg \u201eSiehst Du, schau jetzt auf den Berg. Siehst Du`s `bschum\u00b4 &#8211; Da \nsieht man es genau. Ganz kurz, aber deutlich. Wir m\u00fcssen also schnell \nsein immer schneller\u201c \u2013 und so besiegten sie den Drachen, kriegten den \nSchatz. Ach ja, wie sie den Drachen besiegten, wollt Ihr auch noch \nwissen? Na gut: Sie schlichen sich an den Drachen heran und schlugen \nimmer wieder zu, bis jemand die verwundbare Stelle fand. Alle krochen \ndahin und stie\u00dfen gleichzeitig ihre Schwerter hinein. Dann fingen \npl\u00f6tzlich ihre Arme an zu schmerzen denn die Haut des Drachen war dort \ntrotzdem dick. Alle stemmten sich mit aller Macht dagegen. Sie hatten \ndie Ringe schon zu lange getragen. Der Drache konnte sie flackern sehen.\n <\/p>\n\n\n\n<p>Er verpasste allen einen Tritt. Sie knickten auch mit den \nBeinen ein und konnten sich nicht mehr lange halten. Da fiel der Drache \ntot um und die Jungs wurden ohnm\u00e4chtig. Man fand sie neben dem toten \nDrachen liegen, brachte sie in eine nahe gelegene Stadt und nachdem sie \naufgewacht waren, wurden sie als Helden gefeiert. <br>Das Viertel wurde unter ihnen aufgeteilt, und sie lebten mit ihren Familien gl\u00fccklich bis an ihr Lebensende. <br>Der W\u00e4chter wurde nie wieder gesehen. <br>ENDE <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Prolog Es war einmal vor einer Zeit, die schon lange zur\u00fcck liegt. Dort gab es noch Ritter, Drachen, B\u00fcrger, Schl\u00f6sser, Zauberschl\u00fcssel, Ringe \u2013 besondere Ringe. Und davon will ich Euch erz\u00e4hlen. Ein Ring ging einst verloren. Ein Ring der sehr besonders war. Er war einer von f\u00fcnf. Sie konnten unsichtbar machen. Aber wenn man sie &hellip; <a href=\"https:\/\/www.palandun.de\/index.php\/2013\/11\/25\/der-drache-und-die-drei-aufgaben-von-luc-vanvlodorp\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eDer Drache und die drei Aufgaben (von Luc Vanvlodorp)\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[8],"tags":[],"class_list":["post-105","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-fantasy"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.palandun.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/105","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.palandun.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.palandun.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.palandun.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.palandun.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=105"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.palandun.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/105\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":106,"href":"https:\/\/www.palandun.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/105\/revisions\/106"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.palandun.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=105"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.palandun.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=105"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.palandun.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=105"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}