{"id":214,"date":"2005-10-26T21:09:00","date_gmt":"2005-10-26T21:09:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.palandun.de\/?p=214"},"modified":"2020-02-26T21:10:17","modified_gmt":"2020-02-26T21:10:17","slug":"der-nackte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.palandun.de\/index.php\/2005\/10\/26\/der-nackte\/","title":{"rendered":"Der Nackte"},"content":{"rendered":"\n<p>\nAls es das erste Mal passierte, war es beinahe komisch. Er wachte auf \nund fr\u00f6stelte. Sein erster Gedanke galt Sandra und ihrer Angewohnheit, \nbei offenem Fenster zu schlafen. Der zweite ging an seine Bettdecke, die\n er vom Bett heruntergew\u00fchlt haben m\u00fcsste. Erst nach einigen Momenten \nwurde ihm bewu\u00dft, dass sein Bett nicht so hart war und dass alles &#8230; so\n fremd war. Er machte die Augen auf und blinzelte in einige \nSonnenstrahlen, die zwischen Baumwipfeln hervorlugten. Er lag im Wald. \nNackt. Und ein wenig dreckig unter den N\u00e4geln und an den Armen.<\/p>\n\n\n\n<p>Als\n die Verwunderung und etwas Panik abgeebbt waren, wollte er zun\u00e4chst \neinfach nach Hause gehen. Der Wald war ihm vertraut, war er doch nahe \nder kleinen Ortschaft Pr\u00fcn, in der er wohnte. Dann wurde ihm bewu\u00dft, \ndass seine Nachbarn das vielleicht nicht so komisch finden w\u00fcrden. Er \nm\u00fcsste bis zum Abend warten, um eine Chance zu erhalten, unbemerkt nach \nHause zu kommen. Dann aber w\u00fcrden seine Frau und seine Kollegen sich \netwas wundern. Er galt als zuverl\u00e4ssig in der Firma Meier, in der er \nseine Buchhalterdienste verrichtete. Au\u00dferdem war ihm kalt, einen ganzen\n Tag in der K\u00e4lte k\u00f6nnte er nicht aushalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Gl\u00fccklicherweise kam\n ihm noch ein Einfall. Er ging zum nahegelegenen See und wartete darauf,\n dass ein Spazierg\u00e4nger vorbeikam. Dann ging er vorsichtig ins Wasser. \nJetzt m\u00fcsste er ihm nur erkl\u00e4ren, dass er geschwommen war und Kinder \nseine Kleidung geklaut hatten. Doch: das Wasser war k\u00e4lter als geahnt. \nSchon nach wenigen Sekunden begannen seine Z\u00e4hne zu klappern. Ein toller\n Plan! Er rief dem Spazierg\u00e4nger ein lautes \u201eHilfe\u201c zu. Der erh\u00f6hte sein\n Tempo und das seines Hundes. Nach ein paar Sekunden rief der andere \nzur\u00fcck: \u201eWas ist denn los?\u201c und kurz darauf: \u201eSchorsch, bist Du das?\u201c \nDer Wanderer war kein anderer als Josef, vom Beruf F\u00f6rster und nebenbei \nein guter Freund.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach nur wenigen Momenten war Schorsch aus dem \nWasser und trug zum Schutz gegen die K\u00e4lte eine F\u00f6rsterjacke. An die \nL\u00fcge mit den geklauten Kleidungsst\u00fccken war nat\u00fcrlich nicht mehr zu \ndenken. Josef vermutete noch, dass vielleicht eine durchzechte Nacht \nschuld sein k\u00f6nnte, doch Schorsch war sich sicher, um 11 ins Bett \ngegangen zu sein, ohne Bes\u00e4ufnis. Wahrscheinlich hast Du einfach \nSchlafgewandelt, meinte der F\u00f6rster.<\/p>\n\n\n\n<p>Schorsch war nicht beruhigt.\n Auch in den n\u00e4chsten Tagen nicht. Schlafwandeln \u00fcber mehrere Kilometer,\n dabei den Schlafanzug verlieren &#8211; das klang nicht beruhigend. Doch es \npassierte nichts weiteres. Eine Woche, zwei&#8230; Schorsch begann die Sache\n abzuhaken, allerdings wurde er eine gewisse Nervosit\u00e4t &#8211; \u00fcber seine \ntypische, leichte Nervosit\u00e4t hinaus &#8211; nicht los. Auch seine Frau war \nnicht begeistert. \u201eDu bist ja noch schlimmer als sonst\u201c meckerte Sandra.\n Gl\u00fccklicherweise hatte sie nichts bemerkt. Sie schlief noch, als er \nnach Hause kam, und Josef war der H\u00fcter des Notschl\u00fcssels f\u00fcr ihr Haus &#8211;\n f\u00fcr den Fall, dass Sandra oder Schorsch ihre Schl\u00fcssel verlieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann,\n einen Monat sp\u00e4ter, wachte er wieder im Wald auf. An einer anderen \nStelle zwar, aber unweit der ersten. Doch dieses Mal war es noch dunkel.\n Und dieses Mal war er nicht einfach nur dreckig: Blutflecken befanden \nsich auf seinen Armen, auch in den Mundwinkeln. Er wusch sich im See. Im\n Schutz der Dunkelheit schlich er zum F\u00f6rsterhaus und versteckte sich im\n Schuppen. Erst am n\u00e4chsten Morgen &#8211; und einer langen, erst am Ende mit \nSchlaf gesegneten Nacht &#8211; offenbarte er sich seinem Freund. Der war \nbeunruhigt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eHeute nacht muss der Fuchs mir ein Huhn gestohlen \nhaben. Seltsam, der geht normalerweise nicht so weit ans Haus. Au\u00dferdem \nsind die Spuren eher un\u00fcblich. Und mein Hund hat auch nicht \nangeschlagen. Na ja, bei Vollmond passieren die merkw\u00fcrdigsten Dinge, \ndas merkst Du ja auch gerade.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Beim dritten Mal war Schorsch \nschon beinahe ein Wrack. Schon zwei Tage vor Vollmond konnte er nicht \nschlafen. Seine Frau erschien ihm gereizt, doch sie versuchte ihn \neigentlich zu beruhigen. Noch immer wusste sie von nix. \u201eHier, nimm \nendlich deinen Tee\u201c sagte sie zu ihm, als er eine halbe Stunde vor \nMitternacht noch immer am K\u00fcchentisch sa\u00df, die Augen kaum offenhaltend, \nund doch gewillt, die ganze Nacht wachzubleiben. \u201eWir m\u00fcssen mal \nmiteinander reden, wenn Du etwas ausgeschlafener bist.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Er wusste\n nicht, wann und wie schnell er eingeschlafen war. Wieder kam er im Wald\n zu sich. Dieses Mal hatte er immerhin vorgesorgt: ein B\u00fcndel mit \nKleidungsst\u00fccken hatte er in einem hohlen Baum versteckt, den er noch \naus der Kindheit kannte. Doch wieder musste er sich von Blutspuren \nreinigen, und der Weg zu Fu\u00df nach Hause war auch nicht der angenehmste. \nVor allem zum Schlu\u00df: seine Frau empfing ihn, und er musste ihr \nerkl\u00e4ren, was er ausserhalb des Hauses suchte. Sie war seiner Geschichte\n &#8211; \u201eSchlafwandeln, ha\u201c &#8211; nicht besonders aufgeschlossen gegen\u00fcber. \nSandra sprach sogar davon, wie sehr sein Verhalten sie mitnahm, und dass\n sie sich etwas \u00fcberlegen w\u00fcrde, wenn er nicht&#8230; doch sie war \neinverstanden, dass er zu einem Psychologen ging.<\/p>\n\n\n\n<p>Dem Psychologen\n begegnete er erst einmal mit der Skepsis, die man Vertretern dieses \nBerufs entgegenbringt. Doch in der zweiten Sitzung &#8211; nach einer weiteren\n Predigt seiner Frau &#8211; erz\u00e4hlte er ihm alles, einschliesslich des \nBlutes. Der Psychologe winkte ab: \u201eSie halten sich wohl f\u00fcr einen \nWerwolf, was? Nackt aufwachen, Blut&#8230; H\u00f6ren sie mal gut zu: Sie waren \nin einer Stre\u00dfsituation, das Blut bedeutet nichts. Das k\u00f6nnen sie sich \neinfach eingebildet haben. Wahrscheinlich sind sie ein schwerer \nSchlafwandler, wobei irgendwas sie in diesen Wald zieht. Ich schicke sie\n erstmal in eine Schlafklinik.\u201c Die n\u00e4chsten drei Vollmonde &#8211; und die \nTage drumherum &#8211; verbrachte er in einer Schlafklinik. Nichts passierte. \nDer Doktor meinte zwar, dass er einen etwas gest\u00f6rten Schlaf h\u00e4tte und \netwas gegen seinen Stre\u00df tun sollte, doch ansonsten sei nichts zu \nbeanstanden. Er war ein bisschen beruhigter. Aber nicht viel. Dennoch: 3\n Monate ohne Anfall von Schlafwandel.<\/p>\n\n\n\n<p>Einen Vollmond sp\u00e4ter \nwachte er wieder im Wald auf. Immerhin dieses Mal ohne Blutspuren, aber \ndas bemerkte er kaum. Denn etwas in ihm war erwacht. Er schrie die B\u00e4ume\n an, verfluchte sie. Er verfluchte sein Leben, er heulte und schnaubte &#8211;\n bis ihm aufging, dass genau so sich ein Werwolf verhalten m\u00fcsste. Dann \nlehnte er sich an einen Baum und schluchzte, unf\u00e4hig, \u00fcber seine Lage \nnachzudenken. Er bemerkte kaum, als zwei Leute neben ihm auftauchten. \nErst als sie ihn ansprachen: \u201eK\u00f6nnen wir Ihnen irgendwie helfen?\u201c \nstarrte er sie an. \u201eHaben Sie irgendeinen Grund f\u00fcr das, was sie hier \ntun?\u201c fragte der j\u00fcngere. Schorsch reagierte gereizt: \u201eKlar, ich mach \ndas hier gerne.\u201c Die beiden Polizisten &#8211; den um solche handelte es sich &#8211;\n gaben ihm eine alte Decke, dann fuhren sie ihn nach Hause. Mit \u201eSie \nm\u00fcssen nat\u00fcrlich mit einer Anzeige rechnen\u201c verabschiedeten sie sich.<\/p>\n\n\n\n<p>Die\n n\u00e4chste Zeit war die H\u00f6lle. Der Psychologe war erstmal ratlos, die \nNachbarn, der Chef und Sandra &#8211; alle hatten nat\u00fcrlich von der Anzeige \nund dem Anzeigegrund erfahren &#8211; machten ihm die H\u00f6hle heiss. \u201eNat\u00fcrlich \nsch\u00e4tzen wir Sie, jedoch &#8211; ein Mann in ihrer Position\u201c hatte der Chef \ngesagt und ihm die Prokura vorerst entzogen. \u201eWir alle haben mal solche \nPhasen. Nehmen Sie sich doch etwas frei. Sie haben ja noch genug Urlaub.\n M\u00fcller kann ihre Arbeiten ohne Probleme \u00fcbernehmen.\u201c Sandra war noch \netwas drastischer, sie sprach \u00fcber die Scheidung, wenn er nicht bald \netwas unternahm.<\/p>\n\n\n\n<p>Er bat Josef, das n\u00e4chste Mal auf ihn \naufzupassen. Und Josef tat das. Er blieb die ganze Zeit bei ihm. Abends \nspielten sie Skat, tranken ein wenig&#8230; und irgendwann musste Schorsch \nwieder eingeschlafen sein. Aufgeweckt wurde er von Josef &#8211; einem etwas \nblassen Josef. \u201eWar nicht leicht, dich wiederzufinden. Du bist ziemlich \nschnell gewesen.\u201c Dann erz\u00e4hlte er: wie Schorsch auf dem Sofa \neingeschlafen war, wie er ein paar Minuten sp\u00e4ter aufgestanden und in \nRichtung Wald gelaufen war &#8211; \u201eich dachte erst, du wolltest dir nur ein \nGlas Wasser holen, bis du pl\u00f6tzlich die T\u00fcr ge\u00f6ffnet hast\u201c -, wie er im \nWald erst die Spur verloren und dann die ausgezogenen &#8211; \u201eeigentlich eher\n ausgerissenen\u201c &#8211; Sachen gefunden hatte, und schliesslich &#8211; und hier \nstockte der Bericht &#8211; wie Josef den gerissenen Hasen gefunden hatte, und\n nur einige Meter entfernt den schlafenden Schorsch. \u201eIch habe nicht \ngedacht, dass ein Mensch so etwas tun k\u00f6nnte. Du brauchst professionelle\n Hilfe.\u201c Er gab ihm einige Anziehsachen, dann vergrub er den Hasen.<\/p>\n\n\n\n<p>Josef\n fuhr den vor Panik kaum noch zum Denken f\u00e4higen Schorsch direkt zum \nPsychologen. Dieser sprach von einem Werwolfkomplex &#8211; eine seltene \nKrankheit sicherlich, aber nichts sei unheilbar. Die n\u00e4chsten 4 Wochen \nlang verbrachte Schorsch mindestens zwei Stunden t\u00e4glich in der Praxis. \nSonst hatte er kaum etwas zu tun. Der Chef hatte ihm unbezahlten Urlaub \nbewilligt- \u201eund danach machen sie erstmal leichte Arbeit\u201c &#8211; , Sandra war\n 3 Wochen lang zu ihrer Mutter gefahren &#8211; \u201eich brauche etwas Zeit, um \nunsere Beziehung zu \u00fcberdenken\u201c &#8211; danach jedoch wiedergekommen. F\u00fcr eine\n letzte Chance. Die Nachbarn mieden ihn seit der Anzeige. Er f\u00fchlte sich\n alleingelassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch er hatte immerhin Josef, der auch beim \nn\u00e4chsten Mal die Wache \u00fcbernehmen wollte. Das n\u00e4chste Mal endete \nungewohnt. Der Wald bewegte sich. Vielmehr: er lag auf etwas, dass sich \nbewegte. Er drehte und verrenkte sich, doch das war nicht einfach: \nirgendwie war er an dem sich bewegenden Teil befestigt. Er sah Josef, \nund er sah Polizisten. Ausserdem waren da M\u00e4nner in weissen Anz\u00fcgen, die\n seine Bahre trugen. Er fragte nicht. Er h\u00f6rte nur. Und dass, was er \nh\u00f6rte, gen\u00fcgte, um ihn vollends aus der Vernunft zu reissen. Er sollte \nSandra gebissen haben, schwer gebissen haben, dann in den Wald gest\u00fcrmt \nsein, wo man nur noch die blutigen Reste mehrere Tiere gefunden hatte. \nEs war gewiss: er war ein Werwolf.<\/p>\n\n\n\n<p>Die n\u00e4chste Zeit &#8211; Tage, \nWochen, Monate, vielleicht Jahre &#8211; vergingen wie ihm Flug. Wenn man ein \nWerwolf ist, verschwimmt die zeitliche Bedeutung. Wenn man unter \nschweren Medikamenten lebt, auch. Nur einmal hatte er einen lichten \nAugenblick. Als ein anderer Insasse seines neuen Heims &#8211; er w\u00fcrde von \nBau sprechen, wenn er noch des Sprechens f\u00e4hig gewesen w\u00e4re &#8211; anfing zu \nrandalieren, bekam dieser von den Pflegern eine Spritze. Fast \naugenblicklich sackte er zusammen und konnte leicht abtransportiert \nwerden. \u201eWirkt wie K.o-Tropfen, schnell und schadlos, der merkt nix \nmehr\u201c sagte einer der Pfleger. Da lachte Schorsch. Er lachte und lachte,\n bis das Lachen nur noch ein hysterisches Kreischen war.<\/p>\n\n\n\n<p>Bis sie kamen und ihm eine Spritze gaben.\n\n<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als es das erste Mal passierte, war es beinahe komisch. Er wachte auf und fr\u00f6stelte. Sein erster Gedanke galt Sandra und ihrer Angewohnheit, bei offenem Fenster zu schlafen. Der zweite ging an seine Bettdecke, die er vom Bett heruntergew\u00fchlt haben m\u00fcsste. 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