{"id":218,"date":"2005-03-26T21:11:00","date_gmt":"2005-03-26T21:11:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.palandun.de\/?p=218"},"modified":"2020-02-26T21:13:52","modified_gmt":"2020-02-26T21:13:52","slug":"jingo","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.palandun.de\/index.php\/2005\/03\/26\/jingo\/","title":{"rendered":"Jingo"},"content":{"rendered":"\n<p>\nIn einem kleinen Hinterzimmer einer sch\u00e4bigen Spelunke sassen 3 M\u00e4nner. Im Hintergrund spielte die Musik der Rolling Stones.<\/p>\n\n\n\n<p>Eric MacBest betrat das Zimmer. \u201eNa du Zeitdieb?\u201c begr\u00fcsste man ihn.<\/p>\n\n\n\n<p>Er\n grinste schelmisch. \u201eLords and Ladies, ich freue mich, Ihnen eine \ngrossartige Geschichte zu pr\u00e4sentieren. Eine Geschichte voller Abenteuer\n und Gefahren.\u201c Die anderen starrten auf den Beutel in seiner Hand.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWieder mal eine Geschichte f\u00fcr wahre Helden&#8230;\u201c spottete einer.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eGenau. Der Erbe des Zauberers, des gr\u00f6ssten Diebes aller Zeiten, hat wieder zugeschlagen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEs\n ging um die alte Fabrik am Stadtrand. Sieht sch\u00e4big aus, aber das \nt\u00e4uscht. Leute, da gehen Dinge vor&#8230; und bewacht ist das ganze auch \nnoch. Ich hatte einen Tipp bekommen, einen guten Tipp. An diesem Tag \nwurde da ganz heisse Ware angeliefert.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch habe mich einfach in\n einem Paket selbst dorthin liefern lassen. Ziemlich sp\u00e4t und scheinbar \ngut verpackt. War nat\u00fcrlich riskant. Aber ich war mir sicher, dass die \nso sp\u00e4t am Tag das Ding nicht mehr aufmachen. Haben die dann auch nicht.\n Ich habe gewartet, bis keine Stimmen mehr zu h\u00f6ren waren, und dann habe\n ich das Paket ge\u00f6ffnet. Von innen ging das nat\u00fcrlich ganz einfach.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eTja,\n das ganze war allerdings ein bisschen dumm. Die haben mich in einen \nabgeschlossenen Raum abgestellt. Einziger Ausgang eine Glast\u00fcr. Die \nkonnte ich ja schlecht zertr\u00fcmmern, das h\u00e4tte man ja sofort geh\u00f6rt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDoch\n mein Zauberhut enth\u00e4lt ja noch ein paar Spielereien. Ich konnte mit dem\n Glasschneider die Scheibe aufschneiden. Echt zauberhaft, das Ding. Es \nwar furchtbar einfach, die T\u00fcr dann zu \u00f6ffnen. Ich dann direkt zu dem \nZimmer des Chefs. Das war nat\u00fcrlich verschlossen. Ich also die Dietriche\n raus. War ein sehr einfaches Schloss.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eTja, rein und zum \nTresor. Ein Uraltmodell. Ging sehr einfach. Nur dummerweise fiel mir der\n Bund mit den Dietrichen runter. Und dann wurde es richtig brenzlig. Es \nwar total verhext. Was ich nicht gedacht h\u00e4tte: der Chef des Hauses \nhatte beschlossen ein paar \u00dcberstunden zu machen. Leider war er etwas \nm\u00fcde gewesen und hat das Licht ausgemacht und sich hingelegt. Deswegen \ndachte ich, da w\u00e4re keiner. Tja, und nach dem L\u00e4rm in seiner N\u00e4he ist er\n nat\u00fcrlich aufgewacht. Und dann schrie der alte noch \u2018Wachen! Wachen!\u2019 \u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eSofort\n flog die T\u00fcr auf und vier Wachen kamen herein. Ich dachte mir: Alles \nSense! Aber so einfach gebe ich nicht auf. Das war ein Kampf. Sie hatten\n mich ganz sch\u00f6n in der Bedruile. Aber ich liess nicht locker: ein \nHandkantenschlag hier, ein Tritt dort&#8230; Wo ich zulange, da gibt es nur \nnoch Fliegende Fetzen. Prompt lagen die vier auf dem Boden. Den alten \nhabe ich gleich hinterhergeschickt. Na ja, dann habe ich in aller Ruhe \nden Tresor ge\u00f6ffnet und die Ware mitgenommen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die anderen guckten etwas gelangweilt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEinfach g\u00f6ttlich, deine Geschichten. Und jetzt bitte mal die Volle Wahrheit.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Eric\n grinste. \u201eDie Nachtw\u00e4chter waren mehr Nachtschl\u00e4fer. Es war sehr \neinfach. Der Alte schrie zwar, aber ein bisschen Pfefferspray und seine \nSuppe war versalzen. Ich glaube auch nicht, dass er mich erkannt hat.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Er\n kippte seinen Beutel aus. Kleine Pyramiden breiteten sich auf dem Tisch\n aus. Sie funkelten. \u201eDas sind die Farben der Magie.\u201c l\u00e4chelte Eric.<\/p>\n\n\n\n<p>Fred\n war etwas ungeduldig: \u201eNa gut, jetzt sind wir Voll im Bilde. Setz dich,\n wir wollen endlich anfangen. Das du Raubz\u00fcge f\u00fcr sinnvoller h\u00e4ltst als \nunser Kartenspiel.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Eric musste zur Strafe austeilen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWir\n sollten uns ein paar Hei\u00dfe H\u00fcpfer besorgen.\u201c schlug Der F\u00fcnfte Elefant \nvor.Er hiess eigentlich Ludwig Fant und war der 5. Sohn einer sehr \nkinderreichen Familie der Unterwelt.<\/p>\n\n\n\n<p>Pl\u00f6tzlich schlug die T\u00fcr \nauf. In der T\u00fcr stand Jingo, die Knarre in der Hand. Der mutige \nPrivatdetektiv hatte den Fall innerhalb von wenigen Minuten gel\u00f6st. Nur \nEric kam f\u00fcr ihn in Frage. Er war im Schweinsgalopp vom Tatort zur \nSpelunke gerast.<\/p>\n\n\n\n<p>Eric sagte noch: \u201eJingo! Ruhig Blut! Wir sind \ndoch alte Bekannte.\u201c Ludwig griff nach einer der HelleBarden an den \nW\u00e4nden. Zu sp\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Angesprochene lachte nur. \u201eLauter hohle \nK\u00f6pfe. Jetzt begegnet ihr Gevatter Tod.\u201c Dann begann er zu schiessen. \nLaut knallten die Sch\u00fcsse durch das Zimmer.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWas soll der \nMummenschanz?\u201c Eine Frauenstimme erklang aus der T\u00fcr. \u201eIhr sollt doch \nruhig miteinander spielen. Krach muss nicht sein.\u201c Die Kinder beugten \nsich dem Weiberregiment. Alles Sense! Das Licht der Phantasie \nverblasste.\n\n<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In einem kleinen Hinterzimmer einer sch\u00e4bigen Spelunke sassen 3 M\u00e4nner. 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