{"id":297,"date":"1989-10-26T07:29:00","date_gmt":"1989-10-26T07:29:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.palandun.de\/?p=297"},"modified":"2020-02-29T07:30:03","modified_gmt":"2020-02-29T07:30:03","slug":"julius-von-tobias-schilgen-und-carsten-thurau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.palandun.de\/index.php\/1989\/10\/26\/julius-von-tobias-schilgen-und-carsten-thurau\/","title":{"rendered":"Julius (von Tobias Schilgen und Carsten Thurau)"},"content":{"rendered":"\n<p>\noder:<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">der gallische Unfrieden<\/h3>\n\n\n\n<p>Es\n war einmal ein von Geltungsdrang befallener, mehr oder weniger \nber\u00fchmter Politiker im alten Rom, der, von Schulden geplagt, auszog, den\n Galliern das F\u00fcrchten zu lehren. Dieser Mann war zwar ein \nhervorragender Taktiker, jedoch scheint er unter \nMinderwertigkeitskomplexen gelitten zu haben, sprach er doch immer in \nder dritten Person von sich.<\/p>\n\n\n\n<p>Ganz Gallien war in drei Teile \naufgeteilt: Gelbien, Aquamineralien und Celtera vinum. Der vierte Teil \nwar ein kleines, von unbeugsamen Galliern bewohnten Dort in dem Gebiete \nAmorica, umgeben von den r\u00f6mischen Campingpl\u00e4tzen Kleinbonum, Laudanum, \nBabaorum und Aquarium. Unser alter Julius erkannte in seiner Genialit\u00e4t,\n da\u00df dieses Land reich an den Sch\u00e4tzen war, die er und seine M\u00e4nner \nbrauchten: Wein, Weib, Gesang und K\u00e4se. Mit dem Ziel, seinen Kontostand \naufzustocken und seine Komplexe abzubauen, stellte er eine \nSchl\u00e4gertruppe zusammen. So zog er \u00fcber die Alpen nach Gallien.<\/p>\n\n\n\n<p>Ungl\u00fccklicherweise\n waren die Helvetier gleichzeitig auch von dem Wahn befallen, ganz \nGallien zu erobern. So kan es, wie es kommen mu\u00dfte: die beiden Gruppen \ntrafen sich in einem entlegenen Wirtshaus in Alesia.<\/p>\n\n\n\n<p>Es begann die entscheidende Schlacht.<\/p>\n\n\n\n<p>Julius und Orgastorix setzen sich an einem Tisch zusammen.<\/p>\n\n\n\n<p>Schweigen\n !!! &#8211; In der Ferne h\u00f6rt man einen K\u00e4uzchenschrei. Die Wirtin ist einer \nOhnmacht nahe. Angstschwei\u00df bricht unter den tapferen r\u00f6mischen Kriegern\n aus. Ein weniger tapferer Helvetier versucht zu fliehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu sp\u00e4t !!!<\/p>\n\n\n\n<p>Zum letzten Mal sehen sich die beiden bis auf die Z\u00e4hne bewaffneten Heerf\u00fchrer in die Augen.<\/p>\n\n\n\n<p>Da !!!<\/p>\n\n\n\n<p>Die\n Wirtin bricht zusammen, f\u00fcnf W\u00fcrfel fallen auf den Tisch. Entz\u00fcckt ruft\n Julius :\u201cAlea iacta est!\u201c und startet mit einer \u201egro\u00dfen Stra\u00dfe\u201c. Mit \neiskaltem Blick und ebensolchen Fingern zieht Orgastorix den \nW\u00fcrfelbecher zu sich heran, entsichert ihn. K\u00fchn kontert er mit einer \nChance.<\/p>\n\n\n\n<p>Und so ging es weiter, Auge um Auge, Zahn um Zahn, Punkt \num Punkt. Doch zur dritten Nachtwache war die Schlacht noch immer nicht \nentschieden. Dann mu\u00df irgendwann ein W\u00fcrfel verloren gegangen sein, denn\n der Ausgang des Spiels ist bis heute nicht bekannt &#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Man wei\u00df \nnur, da\u00df unsere tapferen Krieger durch den reichen Genu\u00df gallischer \nWeine vom brutalen Krieg zum br\u00fcderlichen Saufgelage wechselten.<\/p>\n\n\n\n<p>Und die Moral der Geschicht:<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Trau den gallischen Weinen nicht !!!<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Oder doch ???&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Prost !\n                \t\t\t\t\t              \n\n<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>oder: der gallische Unfrieden Es war einmal ein von Geltungsdrang befallener, mehr oder weniger ber\u00fchmter Politiker im alten Rom, der, von Schulden geplagt, auszog, den Galliern das F\u00fcrchten zu lehren. 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