{"id":329,"date":"2008-03-01T07:43:57","date_gmt":"2008-03-01T07:43:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.palandun.de\/?p=329"},"modified":"2020-02-29T07:44:35","modified_gmt":"2020-02-29T07:44:35","slug":"ein-alleingelassen-unter-den-leuten-stehendes-weinendes-kind-trug-ein-leibchen-auf-dem-ein-verkehrsschild-mit-zwei-hunden-aufgedruckt-war","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.palandun.de\/index.php\/2008\/03\/01\/ein-alleingelassen-unter-den-leuten-stehendes-weinendes-kind-trug-ein-leibchen-auf-dem-ein-verkehrsschild-mit-zwei-hunden-aufgedruckt-war\/","title":{"rendered":"Ein alleingelassen unter den Leuten stehendes, weinendes Kind trug ein Leibchen, auf dem ein Verkehrsschild mit zwei Hunden aufgedruckt war"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Eigentlich sollte ich ja \u00fcber &#8222;Ein alleingelassen unter den Leuten \nstehend, weinendes Kind trug ein Leibchen, auf dem ein Verkehrsschild \nmit zwei Hunden aufgedruckt war.&#8220; schreiben.<br><br>Da fiel mir nichts ein. Dann wollte fing ich einen Text an, der \u00fcberhaupt nicht taugte.<br>Ich fang mal an:<br>Westerwelle.<br>Nee, der taugt wirklich nicht.<br><br>Na ja, im Endeffekt, muss ich mich erst mal daf\u00fcr entschuldigen, dass ich schon wieder was politisches bringe.<br>Eigentlich\n hatte ich ja vor, etwas \u00fcber die 9 Rasas zu schreiben. Das sind die \nHauptbestandteile eines indischen Films (und nicht nur von Filmen), die \neinfach Pflicht sind. <br>Ich kann mal kurz die 9 Rasas aufz\u00e4hlen und erkl\u00e4ren &#8211; einmal auf indisch, einmal auf deutsch:<br><br>1. Ekel: indisch: M\u00e4nner mit feuchter Aussprache; deutsch: Wolfgang Sch\u00e4uble<br>2.\n Liebe: indisch: Anhimmeln ohne Knutschen, das geht n\u00e4mlich in indischen\n Filmen nicht;&nbsp; deutsch: Angela Merkel und Nicolas Sarkozy &#8211; na ja, \nvielleicht doch nicht. Mal ein Nebengedanke: wer Angela Merkel mit \nAusschnitt gesehen hat, w\u00fcnscht sich auch hierzulande Burkas. Dann eher \nMarianne und Michael.<br>3. Heldentum: indisch: M\u00e4dchen aus brennendem Auto retten; deutsch: im Bundestag gegen die eigene Fraktion stimmen<br>4. Komik: indisch: Leute, S\u00e4tze die verdrehen ganz; deutsch: der Bundestag<br>5.\n Schrecken: indisch: der B\u00f6se schleicht sich von hinten an die Heldin \nan; deutsch: Blick aufs Konto nach der neuen Steuererh\u00f6hung<br>6. \nWunderbares: indisch: der Gott greift ein und hilft der Liebe auf die \nSpr\u00fcnge; deutsch: Steuersenkung, die auch bei der Unter- und \nMittelschicht ankommt (ich sagte: WUNDER, es hat nichts mit Realit\u00e4t zu \ntun)<br>7. Pathos: indisch: flammende Rede \u00fcber das gute im Menschen; \ndeutsch: Horst K\u00f6hler? (Pathos hat \u00fcbrigens nichts mit Pathologie zu \ntun; wobei: viele, die Reden voller Pathos glaubten, landeten \u00fcber kurz \noder lang in der forensichen Behandlung durch einen Pathologen)<br>8. \nFriedvolles: indisch: ein Moment, in dem alle einfach gl\u00fccklich \ndastehen; deutsch: Bundesliga-Sommerpause (au\u00dfer im EM- oder WM-Jahr)<br><br>Wie gesagt: ich kam halt nicht dazu. Und das lag vor allem an einem Mann:<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Super-Sch\u00e4uble<\/h2>\n\n\n\n<p>Ich\n meine, ihn schon mal erw\u00e4hnt zu haben. Wenn es ihn nicht gebe, h\u00e4tte \nich ihn auch l\u00e4ngst erfunden. Mein Lieblings-Wolfgang hat mit der \nTelekom geredet. Warum? Weil die Telekom ihre eigenen Leute abgeh\u00f6rt \nhat. Da hat er ihn aber ordentlich ins Gewissen geredet. Das geht ja so \nnicht. Also: es geht ja nicht, dass noch ein zweiter im Lande eine Stasi\n aufmacht. <\/p>\n\n\n\n<p>Vielleicht hat er aber auch nur die Telekom-Leute \ngefragt, wie man das so macht mit dem Aushorchen. Man soll ja immer mal \nein paar Tipps einholen. Und in dem Zusammenhang: Herr Sch\u00e4uble, \nspringen Sie doch mal \u00fcber ihren Schatten! Oder meinetwegen rollen sie \ndadr\u00fcber. Reichen Sie mal dem politischen Gegner ihre Hand. Der Gregor \nGysi kann ihnen sicherlich auch weiterhelfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein alleingelassen \nunter den Leuten stehend, weinendes Kind trug ein Leibchen, auf dem ein \nVerkehrsschild mit zwei Hunden aufgedruckt war.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Telekom \nw\u00e4re das einfach: h\u00e4tte das Kind ein Handy, w\u00fcrde es die Mutter mit \nTelekomhilfe doch ganz schnell wiederfinden. Wenn der BND nicht \nschneller w\u00e4re.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich warte ja auch auf die neueste von Google in \nZusammenarbeit mit dem BND: Sch\u00e4uble Earth. Eine l\u00fcckenlose \u00dcberwachung \naller Deutschen \u00fcber das Internet. Wenn hat nicht schon mal \ninteressiert, ob der Mann wirklich beim Gesch\u00e4ftsessen ist. Oder die \nFrau beim Friseur.<\/p>\n\n\n\n<p>Der normale Deutsche kann ja nur staunen, wenn\n er \u00fcber die Abh\u00f6raff\u00e4re h\u00f6rt. Das die Telekom das&#8230; nein wirklich&#8230; \ndass die das so hingekriegt hat. Die schaffen es nicht, innerhalb von \nmehreren Monaten einen DSL-Anschluss zu legen, und dann so was \nkompliziertes wie Abh\u00f6ren&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Da geht dann halt unter, dass man mit Sch\u00e4uble wieder einmal den Bock zum G\u00e4rtner <br>gemacht\n hat. Apropos Horst K\u00f6hler: warum darf der \u00fcber die Ungerechtigkeit der \nWelt reden, wenn er als Pr\u00e4sident der IWF einen Haufen Grundsteine f\u00fcr \ndie Ungerechtigkeit gelegt hat? Und als Staatssekret\u00e4r in der \u00c4ra Kohl \narbeitete er stark daran mit, die soziale Marktwirtschaft wieder zur\u00fcck \nauf den Standpunkt von Ludwig Erhard zu bringen: wir m\u00fcssen nicht ans \nsoziale denken, Marktwirtschaft an sich ist doch sozial genug.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber\n f\u00fcr die Stimmung des Volkes war es gut, dass sich der Bundespr\u00e4sident \nauf die Seite der Ausgebeuteten schl\u00e4gt. Der Bundespr\u00e4sident muss das, \nund er kann das. Nicht auszudenken, wenn das die Kanzlerin machen w\u00fcrde.\n Nachher muss sie noch ein Gesetz beschlie\u00dfen, um ihre Worte zu \nuntermauern.<\/p>\n\n\n\n<p>Seien wir mal ehrlich, liebe Damen und Herren, liebe\n Neger: der deutsche Bundespr\u00e4sident war eigentlich nie f\u00fcr die Politik \ngedacht, sondern nur als Futter f\u00fcr die Kabarettisten. Und bis auf \nRichard Weizs\u00e4cker &#8211; man hatte aus Versehen einen intelligenten Menschen\n gew\u00e4hlt &#8211; hat da auch keiner entt\u00e4uscht. Ich fordere, das ganze zu \nbeschleunigen: keine zweite Amtszeit f\u00fcr Horst K\u00f6hler, stattdessen \nMatthias Richling als Horst K\u00f6hler ins Amt hiefen. <\/p>\n\n\n\n<p>Beinahe \nuntergegangen ist ja, dass ein Vorg\u00e4nger von Horst K\u00f6hler auch wieder \nmeinte, seine Stimme erheben zu m\u00fcssen: der Herr Herzog beliebte \nkundzutun, dass er die ungeheure Rentenerh\u00f6hung von durchschnittlich 30 \nEuro pro Monat f\u00fcr ein wirtschaftliches Unding h\u00e4lt. Wobei man \u00fcber die \nH\u00f6he ja noch streitet: die BILD-Zeitung kommt nur auf 13 Euro pro Monat.\n Die BILD-Zeitung kennt aber eh meistens andere Rentner als der Rest der\n Presse.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich finde es gut, dass der Herzog da den \u00dcberblick \nbeh\u00e4lt. Es ist nur merkw\u00fcrdig, dass jemand, der 220000 Euro daf\u00fcr \nkriegt, dass er mal was getan hat &#8211; oder wenigstens so getan hat, als \nw\u00fcrde er was tun -, anderen noch nicht mal 0,2 Prozent dieses Geldes \ng\u00f6nnt. Man sollte aber nicht \u00fcber den Roman Herzog schimpfen. Ich klage \nstattdessen die Medien an.. Im Altenheim hatten wir auch Alzheimer, \nParkinson, und \u00e4hnliche F\u00e4lle, bei denen man h\u00e4ufig nicht wusste, ob sie\n das was sie sagten, wirklich so meinten<\/p>\n\n\n\n<p>Wir haben das aber nie ver\u00f6ffentlicht, weil wir Hochachtung vor den Leuten hatten.\n                \t\t\t\t\t              \n\n<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eigentlich sollte ich ja \u00fcber &#8222;Ein alleingelassen unter den Leuten stehend, weinendes Kind trug ein Leibchen, auf dem ein Verkehrsschild mit zwei Hunden aufgedruckt war.&#8220; schreiben. Da fiel mir nichts ein. Dann wollte fing ich einen Text an, der \u00fcberhaupt nicht taugte.Ich fang mal an:Westerwelle.Nee, der taugt wirklich nicht. 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