{"id":331,"date":"2008-01-29T07:44:00","date_gmt":"2008-01-29T07:44:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.palandun.de\/?p=331"},"modified":"2020-02-29T07:45:17","modified_gmt":"2020-02-29T07:45:17","slug":"brachialpolitik-oder-prosa-fuer-den-zynismus-oder-das-kreuzwortraetsel-der-moderne","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.palandun.de\/index.php\/2008\/01\/29\/brachialpolitik-oder-prosa-fuer-den-zynismus-oder-das-kreuzwortraetsel-der-moderne\/","title":{"rendered":"Brachialpolitik oder: Prosa f\u00fcr den Zynismus oder: Das Kreuzwortr\u00e4tsel der Moderne"},"content":{"rendered":"\n<p>\nDeutschland geht vor die Hunde. Nein, ich will jetzt nicht darauf<br>\nansprechen, dass es mehr Hunde als Kinder in Deutschland gibt. Obwohl:<br>\ndas geh\u00f6rt dazu.<br><br>Jeder und sein Schwager arbeitet schwarz, hinterzieht Steuern, bel\u00fcgt und betr\u00fcgt.<br><br>In Hamburg, in Berlin, in Bremen lassen Eltern ihre Kinder alleine,<br>\nverhungern sie, verdursten sie; sie qu\u00e4len sie, sie enthalten ihnen<br>\nLiebe und ein Leben vor.<br><br>Eine Polizistin wird zur Mittagszeit mitten auf einem freien<br>\nFestplatz neben ihrem Streifenwagen mit einem gezieltem Kopfschuss<br>\nermordet \u2013 und das ausgerechnet in Heilbronn, einer Stadt, die im<br>\nWettbewerb \u201elangweiligste Stadt Deutschlands\u201c bisher immer gute<br>\nAussichten hatte.<br><br>Wissenschaftler finden heraus: Das Agressionspotential der Jugendlichen ist so hoch wie noch nie.<br><\/p>\n\n\n\n<p><br>\nDas war 1985 nicht so, als sich Atomkraftnutzungsgegner sich mit der Polizei in Wackersdorf pr\u00fcgelten.<br>\n<br>Das war im November 1938 nicht so, als Tausende von deutschen<br>\nJugendlichen sich daran beteiligten, die Aggression des arischen Volkes<br>\nan den Nicht-Ariern auszutoben.<br>\n<br>Das war w\u00e4hrend der Reformationskriege nicht so, als Hunderte von<br>\nD\u00f6rfern dem Erdboden gleich gemacht wurden \u2013 einschlie\u00dflich ihrer<br>\nBewohner.<br>\n<br>Gut, das war alles nicht nett. Aber es war nie so schlimm wie<br>\nheute. Und es ist nicht aggressiv gewesen. Es war daf\u00fcr zu organisiert.<br>\n<\/p>\n\n\n\n<p><br>\nDie Undankbarkeit ist einfach zu gro\u00df. Wir gaben den Ostdeutschen<br>\nblutende Landschaften \u2013 tschuldigung, bl\u00fchende Landschaften -, und sie<br>\nwollen ihre PDS zur\u00fcck. Wir geben den Jugendlichen Gameboys, Coca Cola<br>\nund zum 18. ein eigenes Auto, und sie danken es uns mit sinnlosen<br>\nBes\u00e4ufnissen, Rap-Musik und Gewaltexzessen. Wir schickten in fremde<br>\nL\u00e4nder Aufbauhilfe in Form von Ottokatalogen und<br>\nEierschalensollbruchstellenerzeuger, und sie \u00fcberschwemmen zum Dank<br>\nunsere M\u00e4rkte mit billigen Waren.<br>\n<\/p>\n\n\n\n<p>Und jetzt suchen wir einen Schuldigen. Wo ist das Problem?<br>\nSchuld ist: unsere Jugend. Genau. Die sind es. Machen nicht, was man<br>\nihnen sagt. Und die Killerspiele. Das geh\u00f6rt dazu. Und der Alkohol. Und<br>\ndie Araber. Gerade die, die keinen Alkohol trinken. Und die Rap-Musik.<br>\nLieber doppeltstramm zur Volksmusik marschieren als einfach stramm der<br>\nRap-Musik lauschen.<br>\n<\/p>\n\n\n\n<p><br>\nDiese Thesen werden \u00fcbrigens am liebsten am Stammtisch verbreitet, nach dem dritten Bier.<br>\n<br>Und die Alt-68er haben jetzt auch einen Schrebergarten.<br>\n<\/p>\n\n\n\n<p>Wir suchen einen Schuldigen und finden nur Opfer. Wie damals im<br>\nzweiten Weltkrieg, als einige wenige Nazis \u2013 es m\u00f6gen so 100 oder 200<br>\ngewesen sein \u2013 ein ganzes Volk dazu gezwungen haben, Grausamkeiten zu<br>\nbegehen. Nein, sogar mehrere V\u00f6lker. Die \u00d6sterreicher waren schon immer<br>\ngegen Hitler gewesen. Und die Italiener auch.<br>\n<\/p>\n\n\n\n<p><br>\nUnd ich verstehe das.<br>\n<br>Die Politiker sind unschuldig. Sie tun doch alles, um den Deutschen<br>\nein geregeltes Leben zu erm\u00f6glichen. Das geht nur mit Hilfe der<br>\nLobbyisten und des organisierten Verbrechen. Oder sind das Synonyme?<br>\nDas geht vor allem nur mit Druck. Wer arbeitslos ist, ist selbst<br>\nschuld! Man darf der Sozialkasse nicht auf Tasche liegen, die schon<br>\nl\u00e4ngst von den Politikern geklaut wurde. <\/p>\n\n\n\n<p><br>\nMal ein paar Nebenfragen:<br>\n<br>Warum werden Auslandseins\u00e4tze der Bundeswehr eigentlich von uns<br>\nvoll bezahlt, w\u00e4hrend Entwicklungshilfe zu einem Grossteil nicht in<br>\n\u00f6ffentlicher Hand liegt?<br>\n<br>Warum zahlen die Krankenkassen im Jahr mehr Geld f\u00fcr Abtreibungen als f\u00fcr k\u00fcnstliche Befruchtungen?<br>\n<br>Warum kriegen die \u00c4rmsten im Land immer weniger, der gew\u00f6hnliche<br>\nPolitiker aber immer mehr? Dabei ist doch beiden ihre T\u00e4tigkeit gemein,<br>\nmeint zumindest der Politiker: der eine hockt mit dem Arsch auf<br>\nWohnzimmercouch, statt seine volle Kraft dem deutschen<br>\nWirtschaftswachstum zur Verf\u00fcgung zu stellen, der andere hockt mit der<br>\nvollen Kraft seines Arsches auf der Kabinettsbank und verschl\u00e4ft die<br>\nn\u00e4chste Abstimmung. Und warum drangsalieren die Politiker die<br>\nArbeitslosen? Weil eine Couch gem\u00fctlicher ist als die St\u00fchle im<br>\nPlenarsaal. Lasst uns Sofas aufstellen. Und Mozarts kleine Nachtmusik<br>\nsoll t\u00e4glich w\u00e4hrend der Sitzungen gespielt werden. Das macht die<br>\nPolitiker harmloser. <\/p>\n\n\n\n<p><br>\nAuch die Wirtschaftsbosse sind unschuldig. Sie sind nur besorgt um uns.<br>\nEs bleibt ihnen nichts anderes \u00fcbrig, als uns zu drangsalieren, unsere<br>\nGeh\u00e4lter zu k\u00fcrzen oder uns zu entlassen. Das wird von ihnen verlangt.<br>\nWer verlangt das: der B\u00f6rsenkurs, geheiligt sei sein Name. <\/p>\n\n\n\n<p><br>\nDie Presse \u00fcbersch\u00fcttet uns t\u00e4glich mit Schreckensmeldungen. Aber damit<br>\nkommen sie doch nur ihrer Pflicht nach, alles wissenswerte uns<br>\nkundzutun. Was wissenswert ist, bestimmt die Presse selbst. Oder die<br>\nPolitik. Der Wert eines Prominenten misst sich an der Anzahl der<br>\nZeilen, die t\u00e4glich \u00fcber ihn geschrieben wird. Da muss dann schon<br>\ndar\u00fcber philosophiert werden, dass Popbands mit den Namen billiger<br>\njapanischer Absteigen auseinanderbrechen, weil 2 Mitglieder vollkommen<br>\n\u00fcberraschend um ihre staatsb\u00fcrgerlichen Pflichten gebeten werden. Oder<br>\ndas ein neuer Virus verd\u00e4chtigt wird, die Hefepilze im Bier zu spalten.<br>\nAlles Killefit: die wahre Macht der Presse zeigt sich an der B\u00f6rse.<br>\n<br>Bin Laden ist aufgetaucht: der Benzinpreis steigt.<br>\n<br>Bin Laden ist verschwunden: der Benzinpreis steigt.<br>\n<\/p>\n\n\n\n<p><br>\nEine Firma macht 10% mehr Gewinn: der Kurs sinkt, das ist den Anlegern zu wenig.<br>\n<br>Die Firma entl\u00e4sst alle ihre Mitarbeiter und ist nur noch virtuell<br>\n(und in Form teurer Aufsichtsrats- und Vorstandsmitglieder) vorhanden:<br>\nder Kurs steigt.<br>\n<br>Eine Firma t\u00f6tet 10000 Mitarbeiter mit Hilfe von Giftgas: der Kurs steigt. <br>\n<\/p>\n\n\n\n<p>Und Millionen Deutscher warten immer mit Angst und Spannung auf<br>\ndie B\u00f6rsennachrichten, um zu erfahren, ob die eine von ihnen besessene<br>\nAktie heute gewonnen oder verloren hat. Aber keine Panik! Der DAX ist<br>\nbisher immer gestiegen. Es sind zwar nicht mehr die gleichen Werte drin<br>\nwie zu Anfang, aber das sagt nix. Vertraut dem DAX! Oder doch nicht:<br>\nhabt Angst um ihn, denn er bestimmt euer Leben.<br>\n<\/p>\n\n\n\n<p>Und sonst: traut keinem mehr! Nicht dem Ausl\u00e4nder, nicht dem<br>\nPopstar, nicht dem Politiker, nicht eurem Nachbarn! Und eurer Familie<br>\nerst recht nicht. Familiendramas sind der Presse heilig. So heilig,<br>\ndass sie alle 6 Monate neu kommen. Und wenn es sie nicht gibt, werden<br>\nsie einfach mal erfunden. Der Reporter der Bildzeitung liegt bei jedem<br>\nMord hinter dem Sessel versteckt mit gez\u00fccktem Bleistift bereit.<br>\nHoffentlich ist es ein breiter Sessel, damit die ganzen anderen<br>\nBoulevardjournalisten von Print, Funk und Fernsehen auch Platz haben.<br>\n<\/p>\n\n\n\n<p>Man versucht uns die Welt zu erkl\u00e4ren, die man uns geschaffen<br>\nhat. Eine Welt mit Schwarz und Wei\u00df. Oder besser: mit ein bisschen Wei\u00df<br>\nin viel Schwarz. Eine Welt der Verk\u00fcrzungen. \u00dcber 100 Worte ist eine<br>\nMeldung keine Meldung mehr, sondern eine Qual. Die Botschaft muss<br>\nverk\u00fcrzt werden, bis sie in die 100 Worte reinpasst. Der Rest ist<br>\nF\u00fcllsel und wird eh nicht gelesen. Deswegen: Die Welt ist schlecht.<br>\n\u00dcberall sind Gegner: Gegner unserer Lebenseinstellung \u2013 Terroristen,<br>\nPunks, Atomgegner, Globalisierungsgegner&#8230;<br>\n<\/p>\n\n\n\n<p><br>\nUnd da wollen wir mal aufr\u00e4umen:<br>\n<br>Es gibt keine Atomgegner. Die sogenannten Atomgegner haben nichts<br>\ngegen Atome. Sie versuchen sogar, viele aus Atomen bestehende<br>\nZusammenh\u00e4nge \u2013 kurz: Tiere und Pflanzen \u2013 davor zu besch\u00fctzen, dass<br>\nMenschen Kr\u00e4fte ausnutzen, die sie nicht verstehen, um damit im<br>\nEndeffekt Fernseher im Standby-Betrieb und elektrische Schaumschl\u00e4ger<br>\nf\u00fcr den Cappucino zwischendurch zu betreiben.<br>\n<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt keine Globalisierungsgegner. Halt: das stimmt nicht.<br>\nNat\u00fcrlich sind einige gegen Globalisierung. Es sind nur nicht die, die<br>\nman immer als Globalisierungsgegner beschimpft. Diese wollen n\u00e4mlich<br>\neine andere Globalisierung \u2013 eine Globalisierung von Mensch zu Mensch,<br>\nnicht von Coca-Cola zu McDonalds.<br>\n<\/p>\n\n\n\n<p><br>\nUnd selbst der Russe hat nichts gegen uns. Zumindest die meisten. Die haben n\u00e4mlich genauso Angst wie wir.<br>\n<\/p>\n\n\n\n<p><br>\nUnd auch mein Nachbar ist unschuldig. Er ist nur um uns besorgt, wenn er uns erkl\u00e4rt:<br>\n<br>\u201cMaulw\u00fcrfe im Garten \u2013 also WIR hatten das noch nie, bis sie hier hinzogen\u201c<br>\n<br>\u201eEin Rohrbruch \u2013 UNS ist das noch nie passiert.\u201c<br>\n<br>\u201eKinder, die erst um Mitternacht nach Hause kommen \u2013 bei unseren kam das nie vor.\u201c<br>\n<\/p>\n\n\n\n<p>Auch die Kirche ist unschuldig. Die Kirche war schon immer<br>\nunschuldig. Und sie ist besch\u00e4ftigt: ihr laufen die Menschen weg. Dabei<br>\nwill die Kirche doch St\u00fctze sein. Doch selbst die Leute, die von St\u00fctze<br>\nleben, kommen nicht. Ich hab das mit dem Weglaufen ja immer f\u00fcr so eine<br>\nWorth\u00fclse gehalten. Mir ist n\u00e4mlich noch nie einer begegnet, der gerade<br>\nvon der Kirche wegrannte. Letzten Oktober war es dann soweit. Da kamen<br>\nDutzende am Sonntag an mir vorbeigerannt. Da dachte ich, es w\u00e4re<br>\nsoweit. Das waren die letzten Gl\u00e4ubigen. Waren sie aber nicht. Das war<br>\nnur der Frankfurt-Marathon. <\/p>\n\n\n\n<p><br>\nWir denkenden Deutschen m\u00fcssen jetzt langsam Gasgeben. Gas geben war<br>\nschon immer eine urdeutsche Idee. Apropos Idee: wer hat den eine?<br>\n<br>Sch\u00e4uble hat sie: uns hilft nur noch eine Total\u00fcberwachung. Sie<br>\ndarf nur nicht Stasi heissen. Eine Total\u00fcberwachung bedeutet: keine<br>\nGewalt mehr! Keine Verbrechen mehr! Keine Freiheit&#8230; stopp, genau die<br>\nverteidigt er doch. Vielleicht k\u00f6nnten wir einen Schritt weitergehen:<br>\nallen b\u00f6sen Menschen werden die Beine amputiert. Oder vielleicht<br>\neinfach die Sehnen da unten durchgeschnitten, das sieht besser aus.<br>\nBegehen sie mal im Rollstuhl einen Bank\u00fcberfall. <\/p>\n\n\n\n<p><br>\nWir m\u00fcssen zynischer werden. Wir m\u00fcssen zur\u00fcckschlagen. Aber so, dass<br>\nuns die \u00dcberwachungskameras nicht treffen. Ich mach das jetzt.<br>\n<br>Meinem Nachbarn erkl\u00e4re ich:  \u201eAlso, WIR hatten noch nie Lungenkrebs.\u201c Da ist dann Funkstille.<br>\n<\/p>\n\n\n\n<p>Wir m\u00fcssen h\u00e4rter werden. \u00d6ffentliche Verbrennungen von<br>\nZeitungen. Hin und wieder mal einen Politiker aufh\u00e4ngen. Das ist<br>\ngelebte Basisdemokratie. Hin und wieder einen Wirtschaftsf\u00fchrer<br>\nkreuzigen. Lasst uns die Aktion \u201eH\u00e4ngt Herrn&#8230;\u201c gr\u00fcnden! Halt, stopp,<br>\ndas darf man alles nicht. Das ist auch nicht nett. Und nicht<br>\nchristlich: wenn man jemanden verbrennt oder kreuzigt, muss die Kirche<br>\ndahinterstehen, sonst ist das einfach nicht christlich. Ich nehme<br>\ndeswegen die Forderung zur\u00fcck und behaupte das Gegenteil. Ich gr\u00fcnde<br>\ndie Aktion \u201eK\u00fcsst Herrn Ackermann\u201c. Genau: jeder, der ihn sieht, soll<br>\nihn einfach k\u00fcssen. Auf die Wange. Und wenn er ein wahrer<br>\nChristenmensch ist, dann wird er auch die andere hinhalten. <\/p>\n\n\n\n<p><br>\nUnd dann stellen Sie sich mal vor, wie er nach 1000 K\u00fcssen aussieht.<br>\n<\/p>\n\n\n\n<p><br>\nAber vielleicht gehe ich auch ganz anders vor. Ich bau mir mein eigenes<br>\nParadies. Ein Ort mit Anmut. Ein Ort, wo das Lachen erklingt. Wo sich<br>\nMenschen gegenseitig Gutes tun, wo es stetig vorankommt. Wo keiner<br>\nallein ist. Wenn einem die St\u00e4rke fehlt, kommt die Retterin genaht. Wo<br>\nes Zeiten der Stille gibt und Zeiten des Singens. Wo der Gast noch<br>\nwillkommen ist. Wo das Leben pl\u00f6tzlich wieder einen Sinn ergibt.<br>\n<\/p>\n\n\n\n<p>Und wenn Esser, Westerwelle, Diekmann , Profalla, Ackermann,<br>\nSch\u00e4uble, Mehdorn, Stoiber, Obermann , Merkel, Beck mitmachen wollen,<br>\ndann k\u00f6nnen Sie das gerne tun. Ansonsten gilt f\u00fcr sie das Zitat vom<br>\nG\u00f6tz. <\/p>\n\n\n\n<p><br>\nDas ist jetzt nur ein Angebot von mir. Das gilt aber bis in die Ewigkeit. Ist doch ein sch\u00f6ner<br>\n<\/p>\n\n\n\n<p><br>\n<strong>Schlu\u00df<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Deutschland geht vor die Hunde. Nein, ich will jetzt nicht darauf ansprechen, dass es mehr Hunde als Kinder in Deutschland gibt. Obwohl: das geh\u00f6rt dazu. Jeder und sein Schwager arbeitet schwarz, hinterzieht Steuern, bel\u00fcgt und betr\u00fcgt. 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