{"id":662,"date":"2003-02-07T15:01:00","date_gmt":"2003-02-07T15:01:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.palandun.de\/?p=662"},"modified":"2020-03-08T07:30:46","modified_gmt":"2020-03-08T07:30:46","slug":"von-der-schatzinsel-nach-lummerland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.palandun.de\/index.php\/2003\/02\/07\/von-der-schatzinsel-nach-lummerland\/","title":{"rendered":"Stern von Allerland 7: Von der Schatzinsel nach Lummerland"},"content":{"rendered":"\n<p>\nEs war einmal ein Land, in dem sich alle stritten, wem es geh\u00f6rt und\nwer es denn lenken m\u00f6ge. Und weil sich&nbsp; alle so einig waren,\nsich zu streiten, so nannte man das dann Allerland. Und das war allerhand.\n<\/p>\n\n\n\n<p>Es begann der Streit zwischen denen, die auf den Markt gingen, und denen,\ndie das nicht markten. Machten. Dann die derer, die aufsteigen wollten,\nund die die nicht wollten, da\u00df die Aufsteiger Aufsteiger wurden.\nUnd dann der Streit zwischen denen, die sich das Butterbrot links herum\nschmierten, und diejenigen, die das rechts herumtaten. Als sie sich noch\nnicht genug gestritten hatten, da kam ein Kapit\u00e4n, und der hatte ein\nSchiff. Das aber hie\u00df Stern von Allerland.\n<\/p>\n\n\n\n<p>Eines Tages beschlo\u00df man, das Schiff auszusenden in Richtung der\nAturianer, denn sie hatten etwas, was die Allerl\u00e4nder nicht hatten:\nZufriedenheit und Streitfreiheit. Das Schiff fuhr durch Thaskar und Dracconia,\ndoch diese L\u00e4nder waren sehr leer. Dann kam es auf den Ozean und die\nBesatzung erlebte viele Abenteuer.\n<\/p>\n\n\n\n<p>Eines weiteren Tages, dieser war sp\u00e4ter als der Eines Tag, da landete\ndas Schiff an einer K\u00fcste. Es war eine w\u00fcste K\u00fcste. Und\ndort waren Frauen, die w\u00fcst k\u00fcsten, und verneinten, da\u00df\nsie was von k\u00fcssen w\u00fc\u00dften.&nbsp; Und dieses Land an der\nw\u00fcsten K\u00fcste hie\u00df Lummerland, und das war h\u00f6chste\nEisenbahn, da\u00df sie es erreichten. Denn dort sollten die WasserF\u00e4lle\ndes Todes besucht werden, und die Besatzung war angemeldet. Doch verweigerte\nman dem Schiffsjungen, der da hie\u00df Klobanius, die Einreise, denn\ner war nicht angemeldet. Und das war ein gro\u00dfes Wunder, denn das\nSchiff hatte sich gemeinsam gemeldet.\n<\/p>\n\n\n\n<p>Als sie bemerkten, da\u00df die Wasserf\u00e4lle des Todes nicht ihr\nFall waren, da begaben sie sich an einen Hof, und das war der Hof des Feldzugs.\n<\/p>\n\n\n\n<p>Da kamen sie in einen Saal. In diesem waren viele Leute, mindestens\n100. Sie sagten, sie keiften, sie schrien immerzu sich gegenseitig zu:\n\u201eMacht was! Tut was! Es mu\u00df besser werden!\u201c Aber keiner tat was,\nund nichts wurde besser. Mal abgesehen davon, da\u00df nicht ersichtlich\nwar, was besser werden sollte.\n<\/p>\n\n\n\n<p>Dann stand einer von ihnen auf und sprach: \u201eMein Land ist gr\u00f6\u00dfer,\nund noch mu\u00df es gr\u00f6\u00dfer werden.\u201c Da widersprach ihm ein\nanderer und sagte: \u201eAber mein Land ist \u00e4lter, und \u00e4ltere L\u00e4nder\nm\u00fcssen gr\u00f6\u00dfere L\u00e4nder sein.\u201c\n<\/p>\n\n\n\n<p>Als der Kapit\u00e4n des Schiffes auf den Abort ging, so bemerkte er\netwas: dort war Papier zum Abwischen des Hinters, und dieses ward nie alle,\nund das war ein gro\u00dfes Wunder. Doch mu\u00dfte dieses so sein, denn\nvieles wurde so produziert, da\u00df es hinten herauskommen m\u00f6ge.\n<\/p>\n\n\n\n<p>Da ging der Kapit\u00e4n erleichtert in den Saal zur\u00fcck, und er\nkam zur rechten Zeit zu sehen, wie sie beschlo\u00dfen, Aussch\u00fcsse\neinzusetzen. Und sie begannen sich darauf einzuschie\u00dfen, wer in welchen\nAusschu\u00df zum Ausschu\u00df verkommen sollte. Und das Geschwafel\nwuchs und wurd niemals weniger. Sie sprachen die Worte und verzerrten und\nverdrehten, und verwendeten und ents\u00e4tzten, und daraufhin war kein\nWort bei dem anderen und kein Buchstabe hinter seinem Vorg\u00e4nger.\n<\/p>\n\n\n\n<p>Nur mitgekriegt hat von denen, die was taten, keiner etwas, es machten\ndie, die Zeit daf\u00fcr hatten.\n<\/p>\n\n\n\n<p>Da kam ein Mann und er sprach: \u201eJetzt ist aber alles klar. Logo, wir\nwissen, wie es sein mu\u00df. Und da wu\u00dften alle, wie es sein mu\u00df,\nund waren gl\u00fccklich, bis sie bemerkten, da\u00df sie nichts wu\u00dften.\n<\/p>\n\n\n\n<p>Sie gingen und sahen einen Kampf. Ein wei\u00dfer und schwarzer Ritter.\nDoch kaum sie sahen, so streckte der Schwarze den Wei\u00dfen zu Boden.\nEr rief: \u201eDas ist nicht authentisch!\u201c, denn er sah, da\u00df die Schuhe\ndie Inschrift A Di Das hatten. Da nahm der andere eine scharfe Waffe und\ndurchbohrte ihn. Er rief \u201eEndlich authentisch\u201c und verstarb. Da fiel sein\nZahnersatz heraus und er war authentisch autistisch gl\u00fccklich tot.\n<\/p>\n\n\n\n<p>Da kamen sie an die Hochzeitsfeier eines Paares, und keiner wollte,\nda\u00df das Paar sich paarte, au\u00dfer ein paar. Doch gab ihnen das\nPaar pari und parlierte den Garten entlang und verheiratete sich und pfiff\nauf die Welt und auf den Titel. Und das war gut so, denn soll das Spiel\nnicht \u00fcber dem Titel stehen? Doch pfoffen sie auch darauf, der Welt\nzu zeigen, wie sich verbanden, und das war ein gro\u00dfes Wunder, denn\nsie wurden Mann und Frau, ohne da\u00df sie sich wahrlich getraut haben\nund wahrlich getraut wurden.\n<\/p>\n\n\n\n<p>Dann kamen sie an eine gro\u00dfe Tafel, und dort waren Speisen, die\nvon gro\u00dfem Wert waren: Junil\u00e4mmer aus dem fernen S\u00f6derland,\ndie Zungen von Schleimschnecken aus Aturien, Schlumpfsuppe aus Valconnan\nund Ochsen aus Dracconia. Doch sie a\u00dfen den K\u00e4se, denn er mu\u00dfte\ngegessen werden.\n<\/p>\n\n\n\n<p>Danach kamen sie an einen Mann, und dieser Mann war ein gro\u00dfer\nMagier des Wortes. Er vermochte die Worte zu schm\u00fccken und aus zweien\nzw\u00f6lfe machen und mit diesen eine Geschichte entfachen von gar g\u00f6ttlicher\nAnziehung. Und in dieser Geschichte war der kleine Krieger und der gro\u00dfe\nKrieger, und der Wuff war auch dabei. Und alle waren erstaunt ob des Geschickes,\nund sie lauschten gebannt, bis das Buch gelesen und die S\u00f6derlander\nvon der Angst \u00fcberzeugt waren.\n<\/p>\n\n\n\n<p>Sp\u00e4ter h\u00f6rten sie Worte, und diese Worte waren aus vieler\nKehlen. Die Worte waren \u201eOh, ich werde kommen, und mit euch Spa\u00df\nhaben, und mag es im Krieg sein.\u201c Doch als der, dem sie dieses sagten,\nsie rief, so kamen sie nicht, denn sie hatten anderes vor. \u201eIch mu\u00df\nmein Katapult reinigen.\u201c \u201eIch will noch meinen Nachbarn belagern.\u201c \u201eIch\nhabe leider kein Gold f\u00fcr die Reise.\u201c So stand der Rufende vor dem\nScherben der Versprechen. Und als der Krieg gegen ihn begann, da ging keiner\nhin, und das war wundersam und einzigartig.\n<\/p>\n\n\n\n<p>Dann aber kam das Allerland und saugte die Magie, und da war die Magie\nverschwunden, und sie manifestierte sich in einem Frosch.\n<\/p>\n\n\n\n<p>Da begaben sie sich zur\u00fcck an Bord, und der Kapit\u00e4n setzte\nsich in die Badewanne.\n<br>&nbsp;\n<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es war einmal ein Land, in dem sich alle stritten, wem es geh\u00f6rt und wer es denn lenken m\u00f6ge. 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