{"id":674,"date":"2005-02-20T15:04:00","date_gmt":"2005-02-20T15:04:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.palandun.de\/?p=674"},"modified":"2020-02-29T15:05:16","modified_gmt":"2020-02-29T15:05:16","slug":"k-wusch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.palandun.de\/index.php\/2005\/02\/20\/k-wusch\/","title":{"rendered":"K Wusch"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Abt von Stedlille-West<br>Hohepriester<br>Philosoph<\/strong>\nWie K.Wusch wirklich hie\u00df, ist unbekannt und strittig; selbst er scheint\n seinen urspr\u00fcnglichen Namen vergessen zu haben, der sowieso unerheblich\n ist. Viel wichtiger ist die Tatsache, da\u00df es sich bei K.Wusch um den \nehemaligen Abt des Klosters von Stedlille-West handelt, immerhin dem \ngr\u00f6\u00dften Versammlungsort der Lokus-Gl\u00e4ubigen in den letzten 50 Jahren. \nLeider wurde im letzten Jahr der Wald, in dem dieses Kloster liegt, von \nThaskarern besetzt. K.Wusch beschlo\u00df den R\u00fcckzug der Bruderschaft. Mit \ndieser Tatsache ist er bis jetzt noch nicht fertig geworden &#8211; und Lort \nKakatus, der Inquisitor, h\u00e4lt ihm dieses h\u00e4ufig vor. Letzterer w\u00e4re \nlieber im Kampf gegen die thaskarischen Ungl\u00e4ubigen gestorben. \nVerwunderlich sind diese beiden unterschiedlichen Ansichten nicht &#8211; Lort\n Kakatus ist einer der fanatischsten Anh\u00e4nger, und wie die meisten \ndieser folgt er der h\u00e4rtesten Richtung des Lokus-Glaubens: SNAVS. \nK.Wusch hingegen hat sich noch nicht entschieden, ob er zu JURIN oder zu\n STANK zu z\u00e4hlen ist &#8211; die eher philosophischen Wege. Offiziell z\u00e4hlt er\n zu JURIN; nach dem Verlust des Klosters kann es jedoch passieren, da\u00df \ner zu STANK wechselt (Time will tell).\n<\/p>\n\n\n\n<p>\nTeilweise sind die seelischen Qualen des Hohepriesters so gro\u00df, das er \nam liebsten sein Amt niederlegen w\u00fcrde; dann jedoch w\u00fcrde Lort Kakatus \nwohl der Nachfolger werden &#8211; und so etwas k\u00f6nnte K.Wusch seinem Glauben \nnicht antun.\n<\/p>\n\n\n\n<p>\nHerausragende Charakteristiken des Abtes (au\u00dfer Dienst) sind seine Ruhe \nund seine philosophischen F\u00e4higkeiten &#8211; im Kampf ist er nicht zu \ngebrauchen (Lokus-Priester sind sowieso nur selten Krieger, und k\u00e4mpfen \nh\u00f6chstens gegen die Untote und D\u00e4monen, Wesen, die nicht in die Natur \ngeh\u00f6ren (noch nie sah man ein Skelett oder einen D\u00e4monen auf die \nToilette gehen, oder?).\n<\/p>\n\n\n\n<p>\nDie priesterliche Magie K.Wusch\u00b4s ist sehr stark eingeschr\u00e4nkt. Wie \neigentlich alle Priester kann er einen Segen erteilen &#8211; au\u00dferdem kann er\n den Fluch des Lokus verh\u00e4ngen (entweder Durchfall oder Verstopfung) \n<\/p>\n\n\n<p>[wobei ich sowieso bef\u00fcrchte, da\u00df niemand dieses ausspielen wird]<\/p>\n\n\n\n<p>. \nNat\u00fcrlich kann er auch Durchfall oder Verstopfung aufheben, und mittels \nseines Heiligen Symbols (einer Klob\u00fcrste) Untote und D\u00e4monen vertreiben &#8211;\n die unnat\u00fcrlichen Wesen; sofern seine Willenskraft ausreicht (also \nUntote Vertreiben).\n<\/p>\n\n\n\n<p>\nDie Heilkunst der Lokus-Priester vor allem in Bezug auf Krankheiten ist \nnicht zu verachten &#8211; jedoch d\u00fcrfte es einige sonst so starke Recken \ngeben, die lieber sterben, als ihren eigenen Urin zu gurgeln (1. dieses \nwird nur bedingt ausgespielt; 2. Urin als Heilmittel war im Mittelalter \nnicht so verp\u00f6nt wie heutzutage). \n<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hintergrund: Der Glaube<\/h2>\n\n\n\n<p>\nWie man unschwer am Namen des Gottes erkennen kennt, dreht sich beim \nLokus-Kult alles um die Exkremente. Lokus ist ein niederer Gott, dessen \nAufgabenbereich F\u00e4kalien und Urin umfasst. Allgemein wird angenommen, \nda\u00df Lokus ein Sohn der Erdmutter ist.\n<\/p>\n\n\n\n<p>\nIn K\u00fcrze gefa\u00dft achten die Anh\u00e4nger des Gottes darauf, da\u00df Schei\u00dfe und \nUrin nicht verschwendet wird. Es ist nicht erlaubt, diese einfach zu \nvernichten; denn dieses hie\u00dfe, da\u00df dem Gott etwas vorenthalten wird. Man\n darf beides u.a. f\u00fcr D\u00fcngung und f\u00fcr W\u00e4rmegewinnung (Schei\u00dfe brennt \ngut) verwenden. Ein Zehntel der Schei\u00dfe eines Gl\u00e4ubigen wandert ebenso \nwie ein Zehntel des Geldes in die Tempelkassen. Dieses Zehnt wird f\u00fcr \nrituelle Opferungen gebraucht. \n<\/p>\n\n\n\n<p>\nEs ist bei hoher Strafe verboten, etwas durch den Hals zu verlieren (= \nKotzen), denn dies w\u00e4re ein Frevel gegen\u00fcber Lokus; unten mu\u00df es heraus.\n<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Glaubensrichtungen<\/h3>\n\n\n\n<p>\nInnerhalb des Kultes gibt es drei Glaubensrichtungen: Snavs, Jurin und Stank.\n<\/p>\n\n\n\n<p>\nDabei ist Snavs die bei weitem gr\u00f6\u00dfte Untergruppierung, dazu auch die \nrabiateste. Die tapfersten Streiter des Kults geh\u00f6ren zu Snavs. Leider \nist diese Richtung sehr konservativ; Axiome bestimmen beinahe alles.\n<\/p>\n\n\n\n<p>\nDie gr\u00f6\u00dfte Lehre bei Jurin hingegen ist &#8222;Sei wie Urin!&#8220; Es wird also \nh\u00e4ufig der Weg des geringsten Widerstandes gew\u00e4hlt. Da diese Art der \nLehre es erm\u00f6glicht, vern\u00fcnftige Verhandlung mit Ungl\u00e4ubigen zu f\u00fchren, \ngeh\u00f6ren die meisten \u00c4bte zur Jurin-Gruppierung.\n<\/p>\n\n\n\n<p>\nStank ist die j\u00fcngste Splittergruppe, die sich wohl aus Jurin gebildet \nhat. Die Vertreter dieser Lehre sind reine Philosophen, die oftmals den \nWeg f\u00fcr die Wirklichkeit verlieren. Viele der j\u00fcngsten Denkanst\u00f6\u00dfe \nkommen aus dieser Richtung, nur die besten werden jedoch von den \nSnavs-Anh\u00e4ngern aufgenommen; die meisten philosophischen Ans\u00e4tze \nscheitern an Snavs.\n<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Hierarchie<\/h3>\n\n\n\n<p>\nOben in der Hierarchie stehen die \u00c4bte und Hohepriester. Ihnen zur Seite\n steht der Inquisitor, der wohl fanatischste Gl\u00e4ubige. Der Posten des \nInquisitors ist neu, er wurde nur auf Wunsch der Snavs-Bewegung \neingerichtet. In der Hierarchie folgen die Priester und die Novizen. \nEine Sonderstellung nehmen die Geweihten ein; diese sind in besonderem \nMa\u00dfe von Lokus gesegnet und meistens ein wenig verwirrt. Unten in der \nHierarchie stehen die normalen Anh\u00e4nger und die Krieger. Eine etwas \nabgehobene Stellung dabei besitzen die Tempelw\u00e4chter, die sogenannten \nArschl\u00f6cher.\n<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Historie<\/h3>\n\n\n\n<p>\nDer Lokus-Kult ist sehr alt, jedoch war er selbst in der lange \nzur\u00fcckgelegenen Bl\u00fctezeit sehr klein. In der heutigen Zeit umfasste \nselbst das gr\u00f6\u00dfte Kloster nur 30 M\u00f6nche; leider mu\u00dfte es aufgegeben \nwerden, weil die Thaskarer den Wald eroberten, in dem die heilige St\u00e4tte\n des Glaubens liegt.\n<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">F\u00e4higkeiten<\/h3>\n\n\n\n<p>\nAls Novize beginnt man mit einer gr\u00fcndlichen Heil-Ausbildung. Diese \nberuht nat\u00fcrlich zu einem gro\u00dfen Teil auf Urin-Behandlungen. Mit der \nHeiler-Gilde gibt es normalerweise eine friedliche Koexistenz, \nallerdings sehen die meisten Heiler die Methoden des Kultes als primitiv\n an. Nur wenige Lokus-Anh\u00e4nger sind in der Gilde.\n<\/p>\n\n\n\n<p>\nDie Priester besitzen begrenzte magische F\u00e4higkeiten: Sie k\u00f6nnen einen \nFluch des Durchfalls oder der Verstopfung verh\u00e4ngen, und selbiges auch \naufheben. Au\u00dferdem k\u00f6nnen sie wie alle anderen Priester einen Segen \nerteilen. Mittels des heiligen Symbols verm\u00f6gen sie auch, wenn ihr \nWillen stark genug ist, Untote und Wesen niederer Existenzen zu \nverbannen.\n<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">weiteres<\/h3>\n\n\n\n<p>\nDie Sprache des Glaubens wirkt auf den Ungl\u00e4ubigen etwas merkw\u00fcrdig; \nSchei\u00dfe und \u00e4hnlich gelagerte Worte werden als positiv gewertet. &#8222;Du \nSchei\u00dfkerl&#8220; ist zum Beispiel ein gro\u00dfes Kompliment.\n<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">wichtige Charaktere<\/h3>\n\n\n\n<p>\nZu den bekanntesten Anh\u00e4ngern des Glaubens geh\u00f6ren K.Wusch und Lort \nKakatos.\nK.Wusch ist der ehemalige Abt des gr\u00f6\u00dften Klosters bei Stedlille-West. \nEr gab den Befehl zur R\u00e4umung. Bis zum heutigen Tage ist dieser Befehl \numstritten, und K.Wusch scheint seitdem sehr niedergeschlagen zu sein.\nLort Kakatos ist der Inquisitor. Er war nat\u00fcrlich gegen die R\u00e4umung des \nKlosters, und verk\u00fcndet dieses h\u00e4ufig.\n<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">weitere Stichworte:<\/h3>\n\n\n\n<p>\nHeiliges Symbol &#8211; Klob\u00fcrste<br>\nUntote, D\u00e4monen\t&#8211; widernat\u00fcrliche Wesen, denn sie hinterlassen keine Exkremente. Untote und D\u00e4monen  m\u00fcssen vernichtet werden.\n\n\n<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Abt von Stedlille-WestHohepriesterPhilosoph Wie K.Wusch wirklich hie\u00df, ist unbekannt und strittig; selbst er scheint seinen urspr\u00fcnglichen Namen vergessen zu haben, der sowieso unerheblich ist. Viel wichtiger ist die Tatsache, da\u00df es sich bei K.Wusch um den ehemaligen Abt des Klosters von Stedlille-West handelt, immerhin dem gr\u00f6\u00dften Versammlungsort der Lokus-Gl\u00e4ubigen in den letzten 50 Jahren. 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